Was aus dem Gast kommt, ist keine Adresse, bis es geprueft ist

Fix-Welle nach dem Gesamt-Review, Punkte 1, 2, 6, 7, 8, 9 und die Haelfte von 3,
die den stillen Misserfolg sichtbar macht.

BEFEHLSEINSCHLEUSUNG ALS ROOT (Punkt 1, Blocker). `remoteAddr` ist eine
beliebige Zeichenkette aus einer Datei IM GAST. `BlockAddress::isExempt()`
prueft nur Zugehoerigkeit — bei Unsinn liefert IpUtils schlicht false, und es
ging weiter. `HostFirewall::block()` schob die Zeichenkette per sprintf in ein
nft-Kommando, und PhpseclibRemoteShell::run() reicht das an /bin/sh ALS ROOT auf
dem Proxmox-Host. Ein Semikolon darin war ein zweiter Befehl.

Dicht an BEIDEN Enden, nicht an einem:

- Im Leser jede Adresse durch filter_var(FILTER_VALIDATE_IP), alles andere
  verworfen — im Nextcloud-Zweig, der gar kein Gegenstueck hatte, UND im
  SSH-Zweig. Dessen preg_match schliesst ein Semikolon zwar aus, laesst aber
  "1.2.3" und "...." durch, und der Riegel darf nicht davon abhaengen, dass
  jemand beim naechsten Aendern des Musters daran denkt.
- In HostFirewall derselbe Riegel noch einmal, vor jedem sprintf: false zurueck,
  nichts ausgefuehrt, nicht einmal verbunden. Ein Dienst, der eine Wurzel-Shell
  fuettert, darf sich nicht darauf verlassen, dass sein Aufrufer sauber war.

NUR OEFFENTLICHE ADRESSEN IM INSTANZ-ZWEIG (Punkt 2, Blocker). TRUSTED_PROXIES
steht in der .env des Gastes nie, waehrend Traefik auf dem Host sitzt: was
Nextcloud protokolliert, ist entweder die Bruecken-adresse des Hosts (dann
zaehlen ALLE Kunden unter einer Adresse und ein echter Angreifer nie) oder ein
X-Forwarded-For, das der Client SELBST waehlt (dann macht sich ein Angreifer mit
10.66.0.1 dauerhaft ausnahmefaehig und sperrt mit einer fremden Adresse gezielt
Unbeteiligte aus). Beide Schadensfaelle sind privat oder reserviert, ein echter
Angreifer ist es nicht — also FILTER_FLAG_NO_PRIV_RANGE|NO_RES_RANGE, aber nur
hier. Im Host-Zweig stammt die Adresse aus dem SSH-Journal und ist echt.

Absichtlich ZWEI getrennte Pruefungen mit zwei getrennten Kommentaren an
derselben Stelle, nicht ein zusammengefasster Aufruf: das eine ist ein Riegel
gegen Einschleusung, das andere eine Vorsichtsmassnahme. Verschmolzen haette die
naechste Person beim Entfernen der Vorsicht den Riegel mitgenommen. Der Kommentar
sagt auch, was die Vorsicht abloest — die Vertrauenskette zum Gast sauber setzen
und BEWEISEN.

EINE VERBINDUNG JE HOST STATT EINE JE SPERRE (Punkt 7). reapplyActiveBlocks()
rief block() je aktiver Sperre, und jede baute ihre eigene SSH-Sitzung auf: bei
dreissig Sperren dreissig Handshakes pro Minute, seriell, auf dem einzigen
Provisionierungs-Arbeiter — also genau WAEHREND eines Angriffs auf demselben
Arbeiter, der die bezahlte Kundenbereitstellung faehrt. Neu ist blockMany(), das
mehrere Elemente in einen nft-Aufruf legt; block() ruft es mit einem einzigen
Eintrag und behaelt seine Signatur. Hoechstens zwei Befehle, weil v4 und v6 in
getrennten Mengen leben, aber nur eine Verbindung.

Die Zusicherung "Restlaufzeit statt Ursprungsdauer" ist dabei ausdruecklich
verteidigt: blockMany() nimmt die Sekunden JE ADRESSE entgegen. Eine gemeinsame
Dauer fuers Buendel waere bequemer gewesen und haette genau das verwaessert,
wofuer es einen eigenen Test gibt. Der bestehende Restlaufzeit-Test laeuft
unveraendert, und der neue Buendel-Test prueft drei verschiedene Restlaufzeiten
in einem Aufruf.

Dabei aufgefallen: dieselbe Adresse kann an zwei Subjekten desselben Hosts
gesperrt sein (Host und Instanz, oder zwei Instanzen), und in der nftables-Menge
ist das EIN Element. Beim Buendeln gewinnt die laengere Restlaufzeit — die
kuerzere zuletzt einzutragen wuerde die laengere Sperre verkuerzen.

EINE SPERRE, DIE NUR IN DER DATENBANK STEHT, DARF NICHT SCHWEIGEN (Punkt 3,
erste Haelfte). Auf einem Host, der noch das Regelwerk ohne die Mengen traegt,
scheitert nft add element bei JEDEM Versuch, und beide Aufrufer verwarfen den
Rueckgabewert: die Sperre stand in Datenbank, Portal, Konsole und in der Mail an
den Kunden als aktiv und in der Firewall nie. Der report() sitzt deshalb in
HostFirewall::apply() selbst, nicht an den Aufrufern — an der Stelle, an der der
Misserfolg anfaellt, kann ihn kein dritter Aufrufer wieder vergessen. Wie man
so einen Host nachzieht, kommt im naechsten Commit.

DER RING UM scanHosts() (Punkt 6). Die Nachbarmethode hat ihn seit Fix-Runde 2,
diese ging leer aus. FailedLoginReader::fromHost() faengt seine eigene
SSH-Ausnahme zwar ab, aber alles danach nicht: SecurityBlock::create(),
Settings::set(), Spaties PermissionDoesNotExist, $host->save(). Wirft eines
davon, bricht der ganze Lauf ab — und vor allem laeuft reapplyActiveBlocks()
nicht, jede Minute erneut.

DIE AUSNAHME FUER DEN EIGENEN SERVER GRIFF NUR BEI EINER IP (Punkt 8).
Str::beforeLast(':') lieferte bei "vpn.clupilot.com:51820" einen Hostnamen, und
IpUtils::checkIp() sagt dazu immer false — in der Form, die .env.example
dokumentiert, war die eigene Adresse still NICHT ausgenommen, der Server konnte
sich also selbst aussperren. Bei IPv6 blieben zusaetzlich die Klammern stehen.
hostPartOf() kennt jetzt die drei Formen, die wirklich vorkommen, ein Name wird
aufgeloest, und ALLE Ergebnisse werden ausgenommen (nur die erste zu nehmen
hiesse, sich bei einem Wechsel im Round-Robin doch wieder auszusperren).
Schlaegt die Aufloesung fehl, faellt der Eintrag weg wie bei leerem Endpunkt.

App\Support\DnsLookup als eigene Klasse, damit ein Test sie im Container
ersetzen kann: ein Test, der fuer seine Zusicherung echtes DNS braeuchte,
prueft das Netz des Rechners, auf dem er gerade laeuft, nicht die Regel. Sie
holt A UND AAAA — gethostbynamel() allein kennt nur A, ein reiner
AAAA-Endpunkt waere sonst still nicht ausgenommen gewesen, derselbe Fehler eine
Adressfamilie weiter. Die Liste wird je BlockAddress-Instanz einmal aufgeloest
und gemerkt; ein Lauf holt sich den Dienst einmal und fragt damit jede
gesichtete Adresse.

DER ERSTE LAUF LIEST NICHT MEHR JEDES PROTOKOLL VON VORN (Punkt 9). Ist der
gespeicherte Versatz 0, wird stat -c %s als Startwert genommen und gar nichts
gelesen. Gesperrt wuerde dabei ohnehin nichts, weil das Zehn-Minuten-Fenster
jede aeltere Zeile wegwirft — es waere eine grosse Uebertragung durch den
Gastagenten, alle Instanzen im selben Auftrag, fuer ein garantiert leeres
Ergebnis. Bewusst getrennt vom Rotationsfall: dort ist die Datei KLEINER als der
Versatz und muss von vorn gelesen werden, weil das Neue am Anfang steht. Der
Code unterscheidet dafuer jetzt $stored (was in der Spalte steht) von $offset
(ab wo gelesen wird).

Der Fixture-Helfer aktiveInstanz() setzt deshalb security_log_offset auf 1: 0
heisst ab jetzt woertlich "noch nie gelesen", und die Tests dieser Datei
beschreiben den Normalfall einer Instanz, die schon einmal gelesen wurde.

Nebenbei: SecurityConsoleTests erster Fall hing 135 Sekunden am
TCP-Verbindungsaufbau, weil das Aufheben einer Sperre HostFirewall::release()
ruft und kein Fake gebunden war — mehr als der gesamte uebrige Ordner zusammen.
Ein beforeEach behebt das; am Verhalten aendert sich nichts.

Committet mit ausdruecklicher Dateiangabe am Zeilenende, weil eine parallele
Sitzung an derselben Ablage arbeitet und der Index fremde Arbeit enthalten kann.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
feat/versandtakt
nexxo 2026-08-03 17:00:00 +02:00
parent 0475aad7b0
commit 552be46881
9 changed files with 700 additions and 43 deletions

View File

@ -144,24 +144,39 @@ class ScanForIntrusions implements ShouldQueue
->get();
foreach ($hosts as $host) {
$result = $reader->fromHost($host);
// Derselbe Ring wie bei den Instanzen nebenan, aus demselben Grund
// (Fix-Runde 2 hat ihn dort eingezogen, diese Methode ging leer
// aus). `FailedLoginReader::fromHost()` fängt seine eigene
// SSH-Ausnahme zwar schon ab, aber alles danach nicht:
// `SecurityBlock::create()`, `Settings::set()` und die
// Empfängersuche in `BlockAddress` (Spaties
// `PermissionDoesNotExist`, wenn `hosts.manage` fehlt), dazu
// `$host->save()`. Wirft eines davon, bricht der ganze Lauf ab —
// die übrigen Hosts werden nicht mehr gelesen, und vor allem läuft
// `reapplyActiveBlocks()` nicht, jede Minute erneut.
try {
$result = $reader->fromHost($host);
if ($result === null) {
continue;
}
$subject = 'host:'.$host->id;
foreach ($result['addresses'] as $ip => $freshAttempts) {
$total = $this->accumulate($subject, $ip, $freshAttempts);
if ($total >= self::THRESHOLD) {
$blocker->forHost($host, $ip, $total);
$this->resetAccumulator($subject, $ip);
if ($result === null) {
continue;
}
}
$host->forceFill(['security_log_seen_at' => $result['seenAt']])->save();
$subject = 'host:'.$host->id;
foreach ($result['addresses'] as $ip => $freshAttempts) {
$total = $this->accumulate($subject, $ip, $freshAttempts);
if ($total >= self::THRESHOLD) {
$blocker->forHost($host, $ip, $total);
$this->resetAccumulator($subject, $ip);
}
}
$host->forceFill(['security_log_seen_at' => $result['seenAt']])->save();
} catch (Throwable) {
// Absichtlich still, wie bei den Instanzen: der Zeitpunkt
// bleibt unangetastet, der nächste Lauf versucht es wieder.
}
}
}
@ -192,10 +207,28 @@ class ScanForIntrusions implements ShouldQueue
return 'intrusion-scan:'.$subject.':'.$ip;
}
/**
* Alle noch gültigen Sperren erneut eintragen je Host EIN Aufruf, EINE
* Verbindung.
*
* Vorher lief das je Sperre einzeln, und jede Eintragung baute ihre eigene
* SSH-Sitzung auf. Bei dreissig Sperren waren das dreissig Handshakes pro
* Minute, seriell, auf dem einzigen Provisionierungs-Arbeiter und
* dreissig Sperren gibt es genau dann, wenn gerade angegriffen wird,
* während derselbe Arbeiter die bezahlte Kundenbereitstellung fährt.
*
* Die RESTLAUFZEIT je Sperre, nicht die ursprüngliche Dauer, und auch
* nicht eine gemeinsame fürs ganze Bündel: `HostFirewall::blockMany()`
* nimmt sie einzeln entgegen. Sonst verlängerte sich jede Sperre bei jedem
* Neustart des Hosts.
*/
private function reapplyActiveBlocks(HostFirewall $firewall): void
{
$blocks = SecurityBlock::active()->with(['host', 'instance.host'])->get();
/** @var array<int, array{host: Host, seconds: array<string, int>}> */
$perHost = [];
foreach ($blocks as $block) {
$host = $block->host ?? $block->instance?->host;
@ -211,9 +244,22 @@ class ScanForIntrusions implements ShouldQueue
// wuerde JEDE Restlaufzeit um bis zu eine Sekunde verkuerzen.
$seconds = (int) round(now()->diffInSeconds($block->expires_at));
if ($seconds > 0) {
$firewall->block($host, $block->ip, $seconds);
if ($seconds <= 0) {
continue;
}
$perHost[$host->id] ??= ['host' => $host, 'seconds' => []];
// Dieselbe Adresse an zwei Subjekten desselben Hosts (Instanz und
// Host, oder zwei Instanzen) ist EIN Element in der Menge. Die
// längere Restlaufzeit gewinnt — die kürzere zuletzt einzutragen
// würde die längere Sperre verkürzen.
$perHost[$host->id]['seconds'][$block->ip] =
max($perHost[$host->id]['seconds'][$block->ip] ?? 0, $seconds);
}
foreach ($perHost as $entry) {
$firewall->blockMany($entry['host'], $entry['seconds']);
}
}
}

View File

@ -7,6 +7,7 @@ use App\Models\Host;
use App\Models\Instance;
use App\Models\Operator;
use App\Models\SecurityBlock;
use App\Support\DnsLookup;
use App\Support\ProvisioningSettings;
use App\Support\Settings;
use Illuminate\Support\Facades\Mail;
@ -36,6 +37,9 @@ class BlockAddress
private const MAX_SECONDS = 86400;
/** @var array<int, string>|null einmal aufgelöst, siehe exemptRanges() */
private ?array $exempt = null;
public function __construct(private HostFirewall $firewall) {}
public function forInstance(Instance $instance, string $ip, int $attempts): ?SecurityBlock
@ -254,20 +258,83 @@ class BlockAddress
* Verwaltungsnetz `10.66.0.0/24` erreicht CluPilot den Host überhaupt
* eine Sperre dort wäre das Ende der Fernwartung.
*
* Einmal je Instanz dieser Klasse aufgelöst und dann gemerkt: ein Lauf
* holt sich `BlockAddress` einmal aus dem Container und fragt damit jede
* gesichtete Adresse, und der Endpunkt-Eintrag unten kann eine
* Namensauflösung kosten.
*
* @return array<int, string>
*/
private function exemptRanges(): array
{
$ranges = ['10.66.0.0/24', '127.0.0.1', '::1'];
return $this->exempt ??= array_merge(
['10.66.0.0/24', '127.0.0.1', '::1'],
$this->ownServerAddresses(),
);
}
$endpoint = ProvisioningSettings::wgEndpoint();
/**
* Die eigene öffentliche Adresse des CluPilot-Servers, aus dem
* WireGuard-Endpunkt.
*
* Der Endpunkt ist `host:port`, und `host` darf ein NAME sein genau so
* steht es in `.env.example` (`vpn.clupilot.com:51820`). `IpUtils::checkIp()`
* sagt zu einem Namen immer `false`, also war die eigene Adresse in
* dokumentierter Konfiguration still NICHT ausgenommen: der Server hätte
* sich selbst aussperren können. Bei IPv6 blieben zusätzlich die Klammern
* stehen (`[2001:db8::1]`), mit demselben Ergebnis.
*
* Schlägt die Auflösung fehl, ist das kein Fehler dann fällt der Eintrag
* weg wie bei leerem Endpunkt. Ein Name, der gerade nicht auflöst, darf
* nicht dazu führen, dass gar nichts mehr gesperrt wird.
*
* @return array<int, string>
*/
private function ownServerAddresses(): array
{
$endpoint = trim(ProvisioningSettings::wgEndpoint());
// Leer ist kein Fehler (frische Installation ohne Endpoint) — dann
// fällt genau dieser eine Eintrag der Liste weg.
if ($endpoint !== '') {
$ranges[] = Str::beforeLast($endpoint, ':');
if ($endpoint === '') {
return [];
}
return $ranges;
$host = $this->hostPartOf($endpoint);
if ($host === '') {
return [];
}
// Schon eine Adresse: nichts aufzulösen. Deckt beide Schreibweisen ab,
// die hostPartOf() liefern kann — die entklammerte IPv6 und die
// gewöhnliche IPv4.
if (filter_var($host, FILTER_VALIDATE_IP) !== false) {
return [$host];
}
// Ein Name steht für ALLE seine Adressen. Nur die erste zu nehmen
// hieße, den Server bei einem Wechsel im Round-Robin doch wieder
// aussperren zu können.
return app(DnsLookup::class)->addressesFor($host);
}
/**
* Der Wirt aus `wirt:port` mit den drei Formen, die wirklich vorkommen:
* `1.2.3.4:51820`, `[2001:db8::1]:51820` und `vpn.example.com:51820`.
* Eine nackte IPv6 ohne Klammern und ohne Port (`2001:db8::1`) bleibt
* ganz, weil `beforeLast(':')` sie sonst mitten im Wort abschnitte.
*/
private function hostPartOf(string $endpoint): string
{
if (preg_match('/^\[(.+)\](?::\d+)?$/', $endpoint, $match) === 1) {
return $match[1];
}
if (filter_var($endpoint, FILTER_VALIDATE_IP) !== false) {
return $endpoint;
}
return str_contains($endpoint, ':') ? Str::beforeLast($endpoint, ':') : $endpoint;
}
}

View File

@ -52,7 +52,7 @@ class FailedLoginReader
$node = (string) ($host->node ?? 'pve');
$vmid = (int) $instance->vmid;
$offset = (int) $instance->security_log_offset;
$stored = (int) $instance->security_log_offset;
try {
$pve = $this->pve->forHost($host);
@ -63,12 +63,29 @@ class FailedLoginReader
return null;
}
$bytes = (int) trim((string) ($size['out-data'] ?? ''));
// Der ERSTE Lauf holt nur den Startwert und liest nichts.
//
// `security_log_offset` beginnt bei 0, und 0 heißt wörtlich "von
// vorn": ohne diesen Zweig tailt der allererste Lauf die KOMPLETTE
// Protokolldatei jeder Instanz durch den Gastagenten, alle
// Instanzen im selben Auftrag, in derselben Minute. Gesperrt würde
// dabei ohnehin nichts — das Zeitfenster wirft jede Zeile weg, die
// älter als zehn Minuten ist —, es wäre also eine große Übertragung
// für ein garantiert leeres Ergebnis.
//
// Bewusst getrennt vom Rotationsfall unten: dort ist die Datei
// NEUER als der Versatz und muss von vorn gelesen werden, weil das
// Neue am Anfang steht.
if ($stored === 0) {
return ['offset' => $bytes, 'addresses' => []];
}
// Kleiner als der gemerkte Versatz heißt: rotiert. Ohne diese
// Behandlung liest der nächste Aufruf ins Leere und sieht nie
// wieder etwas — siehe den eigenen Testfall dafür.
if ((int) trim((string) ($size['out-data'] ?? '')) < $offset) {
$offset = 0;
}
$offset = $bytes < $stored ? 0 : $stored;
$tail = $pve->guestExec($node, $vmid, NextcloudOcc::exec('tail -c +'.($offset + 1).' data/nextcloud.log'));
} catch (Throwable) {
@ -164,6 +181,42 @@ class FailedLoginReader
continue;
}
// RIEGEL GEGEN BEFEHLSEINSCHLEUSUNG. `remoteAddr` ist eine
// beliebige Zeichenkette aus einer Protokolldatei IM GAST, und der
// Weg von hier führt über HostFirewall::block() in ein
// `nft`-Kommando, das PhpseclibRemoteShell als ROOT auf dem
// Proxmox-Host ausführt. Ein Semikolon darin wäre ein zweiter
// Befehl. Der SSH-Zweig unten begrenzt den Zeichenvorrat schon über
// sein `preg_match`; dieser Zweig hatte kein Gegenstück.
if (filter_var($ip, FILTER_VALIDATE_IP) === false) {
continue;
}
// VORSICHTSMASSNAHME, nicht Sicherheitsgrenze — und nur hier, nicht
// im Host-Zweig.
//
// Traefik sitzt auf dem Host und leitet auf `guest_ip:80` weiter,
// aber `TRUSTED_PROXIES` wird in die .env des Gastes nie
// geschrieben. Was Nextcloud als `remoteAddr` protokolliert, ist
// damit entweder die Brückenadresse des Hosts (dann zählen ALLE
// Kunden unter einer Adresse und ein echter Angreifer nie) oder ein
// `X-Forwarded-For`, das der Client SELBST wählt (dann macht sich
// ein Angreifer mit `10.66.0.1` dauerhaft ausnahmefähig und sperrt
// mit einer fremden Adresse gezielt Unbeteiligte aus). Welcher der
// beiden Fälle zutrifft, ist ohne echte Instanz nicht zu
// entscheiden.
//
// Beide Schadensfälle sind privat oder reserviert; ein echter
// Angreifer sitzt auf einer öffentlichen Adresse. Bis die
// Vertrauenskette zum Gast sauber gesetzt und BEWIESEN ist
// (TRUSTED_PROXIES in die Gast-.env, dann `grep remoteAddr
// data/nextcloud.log` an einer echten Instanz), sperrt der
// Instanz-Zweig deshalb nur öffentliche Adressen. Diese Zeile
// gehört dann weg — nicht früher.
if (filter_var($ip, FILTER_VALIDATE_IP, FILTER_FLAG_NO_PRIV_RANGE | FILTER_FLAG_NO_RES_RANGE) === false) {
continue;
}
$entries[] = ['ip' => $ip, 'time' => Carbon::parse($decoded['time'])];
}
@ -214,6 +267,19 @@ class FailedLoginReader
continue;
}
// Derselbe Riegel wie im Instanz-Zweig. Der Zeichenvorrat oben
// schließt ein Semikolon zwar schon aus, aber er lässt "1.2.3" und
// "...." durch — und der Riegel darf nicht davon abhängen, dass
// jemand beim nächsten Ändern des Musters daran denkt.
//
// OHNE die Einschränkung auf öffentliche Adressen: hier stammt die
// Adresse aus dem SSH-Journal des Hosts und ist echt, und eine
// Sperre aus dem Verwaltungsnetz fängt die Ausnahmeliste in
// BlockAddress ohnehin ab.
if (filter_var($match[1], FILTER_VALIDATE_IP) === false) {
continue;
}
$counts[$match[1]] = ($counts[$match[1]] ?? 0) + 1;
}

View File

@ -5,6 +5,7 @@ namespace App\Services\Security;
use App\Models\Host;
use App\Services\Secrets\SecretVault;
use App\Services\Ssh\RemoteShell;
use RuntimeException;
use Throwable;
/**
@ -15,8 +16,8 @@ use Throwable;
* wir hier mit, und der Kernel selbst nimmt die Adresse wieder heraus kein
* eigener Aufräum-Lauf nötig für den Normalfall.
*
* Wer eine Sperre AUSLÖST, gehört nicht hierher (eigene, spätere Aufgabe)
* das hier ist nur der Griff: eintragen, herausnehmen.
* Wer eine Sperre AUSLÖST, gehört nicht hierher das hier ist nur der Griff:
* eintragen, herausnehmen.
*
* Baut die Verbindung direkt über die WireGuard-Adresse des Hosts auf, nicht
* über HostStep::keyLogin()s Rückfallpfad auf die öffentliche Adresse: diese
@ -24,11 +25,30 @@ use Throwable;
* bewiesen ist, nie während der Inbetriebnahme selbst.
*
* block() und release() werfen absichtlich NICHT, wenn der Host nicht
* erreichbar ist sie geben `false` zurück. Eine spätere Aufgabe legt den
* Sperrdatensatz in der Datenbank trotzdem an und trägt ihn beim nächsten Lauf
* erneut ein (Wiedereintragen). Eine Sperre, die nur in der Datenbank steht,
* ist sichtbar und wird nachgeholt; eine Ausnahme hier würde stattdessen den
* ganzen Zeitplan-Auftrag mitreißen, der diese Methode aufruft.
* erreichbar ist sie geben `false` zurück. `BlockAddress` legt den
* Sperrdatensatz trotzdem an und `ScanForIntrusions` trägt ihn beim nächsten
* Lauf erneut ein (Wiedereintragen). Eine Sperre, die nur in der Datenbank
* steht, ist sichtbar und wird nachgeholt; eine Ausnahme hier würde
* stattdessen den ganzen Zeitplan-Auftrag mitreißen, der diese Methode
* aufruft.
*
* `false` ist deshalb kein Grund zum Werfen, aber sehr wohl einer zum
* MELDEN: auf einem Host, der sein Regelwerk noch ohne die Mengen trägt,
* scheitert `nft add element` bei JEDEM Versuch, und beide Aufrufer verwerfen
* den Rückgabewert. Die Sperre stünde dann in Datenbank, Portal, Konsole und
* in der Mail an den Kunden als aktiv und in der Firewall nie. Darum meldet
* `apply()` jeden Misserfolg selbst an der einen Stelle, an der er anfällt,
* statt an jedem Aufrufer, der ihn vergessen kann. Nachziehen lässt sich so
* ein Host mit `php artisan clupilot:refresh-host-firewall`.
*
* Jede Adresse geht vor dem `sprintf` durch `filter_var(…, FILTER_VALIDATE_IP)`.
* Das ist kein doppelter Boden für einen ohnehin sauberen Aufrufer, sondern
* die Bedingung dafür, dass dieser Dienst überhaupt eine Wurzel-Shell füttern
* darf: `PhpseclibRemoteShell::run()` reicht die zusammengebaute Zeile an
* `/bin/sh` als root auf dem Proxmox-Host, und ein Semikolon in der Adresse
* wäre dort ein zweiter Befehl. Der Leser prüft dasselbe (FailedLoginReader);
* ein Dienst, der eine Wurzel-Shell füttert, darf sich nicht darauf verlassen,
* dass sein Aufrufer sauber war.
*/
class HostFirewall
{
@ -36,21 +56,91 @@ class HostFirewall
public function block(Host $host, string $ip, int $seconds): bool
{
return $this->apply($host, sprintf(
'nft add element inet clupilot_filter %s { %s timeout %ds }',
$this->setFor($ip),
$ip,
$seconds,
));
return $this->blockMany($host, [$ip => $seconds]);
}
/**
* Mehrere Adressen desselben Hosts in EINER SSH-Sitzung.
*
* `ScanForIntrusions::reapplyActiveBlocks()` trug bisher je aktiver Sperre
* einzeln ein, und jede Eintragung baute ihre eigene Verbindung auf: bei
* dreissig Sperren dreissig Handshakes pro Minute, seriell, auf dem
* einzigen Provisionierungs-Arbeiter also genau WÄHREND eines Angriffs
* auf demselben Arbeiter, der die bezahlte Kundenbereitstellung fährt.
*
* `nft` nimmt mehrere Elemente in einem Aufruf: `{ a timeout 60s, b
* timeout 90s }`. Je Adressfamilie einer, weil v4 und v6 in getrennten
* Mengen leben also höchstens zwei Befehle, eine Verbindung.
*
* Jede Adresse behält ihre EIGENE Restlaufzeit. Eine gemeinsame Dauer für
* das ganze Bündel wäre bequemer und würde genau die Zusicherung
* verwässern, für die es einen eigenen Test gibt.
*
* @param array<string, int> $seconds Adresse => Restlaufzeit in Sekunden
*/
public function blockMany(Host $host, array $seconds): bool
{
/** @var array<string, array<int, string>> */
$elements = [];
foreach ($seconds as $ip => $duration) {
$ip = (string) $ip;
if (! $this->isWellFormed($host, $ip)) {
return false;
}
$elements[$this->setFor($ip)][] = sprintf('%s timeout %ds', $ip, (int) $duration);
}
if ($elements === []) {
return true;
}
$commands = [];
foreach ($elements as $set => $entries) {
$commands[] = sprintf(
'nft add element inet clupilot_filter %s { %s }',
$set,
implode(', ', $entries),
);
}
return $this->apply($host, $commands, implode(', ', array_keys($seconds)));
}
public function release(Host $host, string $ip): bool
{
return $this->apply($host, sprintf(
if (! $this->isWellFormed($host, $ip)) {
return false;
}
return $this->apply($host, [sprintf(
'nft delete element inet clupilot_filter %s { %s }',
$this->setFor($ip),
$ip,
)], $ip);
}
/**
* Wohlgeformt genug, um in eine Wurzel-Shell zu wandern?
*
* Meldet und verweigert statt still weiterzumachen: eine Adresse, die hier
* ankommt und keine ist, ist entweder ein Versuch oder ein Fehler weiter
* oben beides will man sehen.
*/
private function isWellFormed(Host $host, string $ip): bool
{
if (filter_var($ip, FILTER_VALIDATE_IP) !== false) {
return true;
}
report(new RuntimeException(
"HostFirewall: abgewiesene Adresse [{$ip}] fuer Host [{$host->name}] — keine gueltige IP, nichts ausgefuehrt."
));
return false;
}
/** Die Adressfamilie entscheidet über die Menge — v4 und v6 leben getrennt. */
@ -59,7 +149,10 @@ class HostFirewall
return str_contains($ip, ':') ? 'clupilot_blocked6' : 'clupilot_blocked';
}
private function apply(Host $host, string $command): bool
/**
* @param array<int, string> $commands alle in EINER Sitzung
*/
private function apply(Host $host, array $commands, string $subject): bool
{
try {
$this->shell->connectWithKey(
@ -69,9 +162,25 @@ class HostFirewall
$host->ssh_host_key, // gepinnt bei EstablishSshTrust
);
return $this->shell->run($command)->ok();
$ok = true;
foreach ($commands as $command) {
// Nicht abbrechen beim ersten Fehlschlag: die Verbindung steht
// ohnehin schon, und v6 soll nicht deshalb ausfallen, weil v4
// gerade nicht ging.
$ok = $this->shell->run($command)->ok() && $ok;
}
} catch (Throwable) {
return false;
$ok = false;
}
if (! $ok) {
report(new RuntimeException(
"HostFirewall: [{$subject}] auf Host [{$host->name}] nicht in die Firewall geschrieben "
.'— der Sperrdatensatz steht, die Regel nicht.'
));
}
return $ok;
}
}

42
app/Support/DnsLookup.php Normal file
View File

@ -0,0 +1,42 @@
<?php
namespace App\Support;
/**
* Ein Name, seine Adressen A und AAAA.
*
* Eine eigene Klasse statt eines nackten `gethostbynamel()` an der
* Verwendungsstelle, damit ein Test sie im Container ersetzen kann
* (`app()->instance(DnsLookup::class, …)`, wie FakeRemoteShell und
* FakeProxmoxClient es für SSH und Proxmox schon vormachen). Ein Test, der für
* seine Zusicherung echtes DNS bräuchte, prüft nicht die Regel, sondern das
* Netz des Rechners, auf dem er gerade läuft.
*
* Ein Name, der sich nicht auflösen lässt, ergibt ein leeres Feld kein
* Fehler. Der einzige Aufrufer (BlockAddress::exemptRanges()) behandelt das
* wie einen leeren Eintrag.
*/
class DnsLookup
{
/** @return array<int, string> */
public function addressesFor(string $name): array
{
$v4 = gethostbynamel($name);
// Getrennt geholt, weil gethostbynamel() nur A-Records kennt. Ein
// Endpunkt, der ausschließlich per AAAA existiert, wäre sonst still
// nicht ausgenommen — genau der Fehler, den dieser Umbau schließt, nur
// eine Adressfamilie weiter.
$records = @dns_get_record($name, DNS_AAAA) ?: [];
$v6 = array_values(array_filter(array_map(
fn (array $record): string => (string) ($record['ipv6'] ?? ''),
$records,
)));
return array_values(array_unique(array_merge(
is_array($v4) ? $v4 : [],
$v6,
)));
}
}

View File

@ -4,6 +4,7 @@ use App\Models\Host;
use App\Models\Instance;
use App\Models\SecurityBlock;
use App\Services\Security\BlockAddress;
use App\Support\DnsLookup;
use Illuminate\Support\Carbon;
it('sperrt beim ersten Mal fuer eine Stunde', function () {
@ -83,3 +84,61 @@ it('sperrt niemals die eigene oeffentliche Adresse des CluPilot-Servers', functi
// gesperrt wird: der Nachbar in derselben Zeile ist NICHT ausgenommen.
expect(app(BlockAddress::class)->forHost($host, '203.0.113.11', 999))->not->toBeNull();
});
it('nimmt auch einen NAMEN als Endpunkt aus, mit allen seinen Adressen', function () {
// `.env.example` dokumentiert genau diese Form (vpn.clupilot.com:51820).
// `Str::beforeLast(':')` lieferte damit einen Hostnamen, und
// `IpUtils::checkIp()` sagt zu einem Hostnamen immer false — die eigene
// Adresse war in dokumentierter Konfiguration still NICHT ausgenommen.
config()->set('provisioning.wireguard.endpoint', 'vpn.example.com:51820');
// Nicht das echte DNS: ein Test, der dafuer aufloesen muesste, prueft das
// Netz des Rechners, auf dem er gerade laeuft, nicht die Regel.
app()->instance(DnsLookup::class, new class extends DnsLookup
{
public function addressesFor(string $name): array
{
return $name === 'vpn.example.com' ? ['203.0.113.10', '2001:db8:ff::5'] : [];
}
});
$host = Host::factory()->create();
// ALLE Ergebnisse, nicht nur das erste: sonst sperrte sich der Server bei
// einem Wechsel im Round-Robin doch wieder selbst aus.
expect(app(BlockAddress::class)->forHost($host, '203.0.113.10', 999))->toBeNull()
->and(app(BlockAddress::class)->forHost($host, '2001:db8:ff::5', 999))->toBeNull()
->and(SecurityBlock::count())->toBe(0)
// Gegenprobe: der Nachbar ist es nicht.
->and(app(BlockAddress::class)->forHost($host, '203.0.113.11', 999))->not->toBeNull();
});
it('streift bei einem IPv6-Endpunkt die Klammern ab', function () {
// `[2001:db8::1]:51820` — beforeLast(':') liess die Klammern stehen, und
// `[2001:db8::1]` ist fuer IpUtils keine Adresse.
config()->set('provisioning.wireguard.endpoint', '[2001:db8::1]:51820');
$host = Host::factory()->create();
expect(app(BlockAddress::class)->forHost($host, '2001:db8::1', 999))->toBeNull()
->and(app(BlockAddress::class)->forHost($host, '2001:db8::2', 999))->not->toBeNull();
});
it('sperrt weiter, wenn sich der Endpunkt-Name gerade nicht aufloesen laesst', function () {
// Schlaegt die Aufloesung fehl, faellt der Eintrag weg wie bei leerem
// Endpunkt. Ein Name, der gerade nicht aufloest, darf nicht dazu fuehren,
// dass gar nichts mehr gesperrt wird.
config()->set('provisioning.wireguard.endpoint', 'vpn.example.invalid:51820');
app()->instance(DnsLookup::class, new class extends DnsLookup
{
public function addressesFor(string $name): array
{
return [];
}
});
$host = Host::factory()->create();
expect(app(BlockAddress::class)->forHost($host, '203.0.113.7', 999))->not->toBeNull();
});

View File

@ -4,6 +4,7 @@ use App\Models\Host;
use App\Provisioning\Steps\Host\SecureHostFirewall;
use App\Services\Security\HostFirewall;
use App\Services\Ssh\FakeRemoteShell;
use Illuminate\Support\Facades\Exceptions;
it('stellt die Sperrregel UNTER die Regel fuer bestehende Verbindungen', function () {
// Das ist die eigentliche Zusage des ganzen Systems: „wer drin ist, bleibt
@ -83,3 +84,123 @@ it('gibt false zurueck statt zu werfen, wenn der Host beim Entsperren nicht erre
expect($result)->toBeFalse();
});
// ---- Eine Sperre, die nur in der Datenbank steht, darf nicht schweigen ----
it('meldet, wenn die Regel nicht auf den Host kam', function () {
// Auf einem Host, der noch das alte Regelwerk ohne die Mengen traegt,
// scheitert `nft add element` bei JEDEM Versuch — und beide Aufrufer
// verwerfen den Rueckgabewert. Die Sperre stuende dann in Datenbank,
// Portal, Konsole und in der Mail an den Kunden als aktiv und in der
// Firewall nie.
Exceptions::fake();
$shell = new FakeRemoteShell;
$shell->defaultResult(\App\Services\Ssh\CommandResult::failure(1, 'Error: No such file or directory'));
app()->instance(\App\Services\Ssh\RemoteShell::class, $shell);
$host = Host::factory()->active()->create(['name' => 'pve-fsn-07', 'ssh_host_key' => 'SHA256:abc']);
expect(app(HostFirewall::class)->block($host, '203.0.113.7', 3600))->toBeFalse();
// Konkrete Klasse, nicht Throwable: der Fake vergleicht den Typ des
// Closure-Parameters EXAKT mit get_class() — mit Throwable trifft er nie
// (siehe pest-toThrow-Falle, dasselbe Muster).
Exceptions::assertReported(fn (RuntimeException $e) => str_contains($e->getMessage(), 'pve-fsn-07')
&& str_contains($e->getMessage(), '203.0.113.7'));
});
it('meldet nichts, solange die Regel ankommt', function () {
// Die Gegenprobe: eine Meldung, die immer kommt, ist keine.
Exceptions::fake();
app()->instance(\App\Services\Ssh\RemoteShell::class, new FakeRemoteShell);
$host = Host::factory()->active()->create(['ssh_host_key' => 'SHA256:abc']);
app(HostFirewall::class)->block($host, '203.0.113.7', 3600);
Exceptions::assertNothingReported();
});
// ---- Der Riegel: was hier hineingeht, wird als root auf dem Host ausgefuehrt ----
it('fuehrt bei einer Adresse mit Semikolon gar nichts aus und gibt false zurueck', function () {
// `PhpseclibRemoteShell::run()` reicht die zusammengebaute Zeile an /bin/sh
// als ROOT auf dem Proxmox-Host. Ein Semikolon in der Adresse waere dort
// ein zweiter Befehl — der Dienst darf sich nicht darauf verlassen, dass
// sein Aufrufer sauber war.
$shell = new FakeRemoteShell;
app()->instance(\App\Services\Ssh\RemoteShell::class, $shell);
$host = Host::factory()->active()->create(['ssh_host_key' => 'SHA256:abc']);
$result = app(HostFirewall::class)->block($host, '1.2.3.4; rm -rf /', 3600);
expect($result)->toBeFalse()
->and($shell->recorded())->toBe([])
// Nicht einmal verbunden: was nicht ausgefuehrt werden darf, braucht
// auch keine Wurzel-Sitzung.
->and($shell->connections)->toBe([]);
});
it('weist auch beim Entsperren eine Adresse ab, die keine ist', function () {
$shell = new FakeRemoteShell;
app()->instance(\App\Services\Ssh\RemoteShell::class, $shell);
$host = Host::factory()->active()->create(['ssh_host_key' => 'SHA256:abc']);
expect(app(HostFirewall::class)->release($host, '$(id)'))->toBeFalse()
->and($shell->recorded())->toBe([]);
});
// ---- Buendeln: eine Verbindung je Host, nicht eine je Sperre ----
it('traegt drei Adressen desselben Hosts in EINER Verbindung ein', function () {
// Bei dreissig Sperren waren das dreissig Handshakes pro Minute, seriell,
// auf demselben Arbeiter, der die bezahlte Kundenbereitstellung faehrt —
// und dreissig Sperren gibt es genau waehrend eines Angriffs.
$shell = new FakeRemoteShell;
app()->instance(\App\Services\Ssh\RemoteShell::class, $shell);
$host = Host::factory()->active()->create(['ssh_host_key' => 'SHA256:abc']);
$ok = app(HostFirewall::class)->blockMany($host, [
'203.0.113.7' => 1200,
'203.0.113.8' => 600,
'198.51.100.9' => 3600,
]);
expect($ok)->toBeTrue()
->and($shell->connections)->toHaveCount(1)
->and($shell->recorded())->toHaveCount(1);
// Und jede Adresse behaelt ihre EIGENE Restlaufzeit — eine gemeinsame
// Dauer fuers Buendel waere bequemer und wuerde genau die Zusicherung
// verwaessern, fuer die es einen eigenen Test gibt.
expect($shell->ran('203.0.113.7 timeout 1200s'))->toBeTrue()
->and($shell->ran('203.0.113.8 timeout 600s'))->toBeTrue()
->and($shell->ran('198.51.100.9 timeout 3600s'))->toBeTrue();
});
it('trennt v4 und v6 in zwei Befehle, aber nicht in zwei Verbindungen', function () {
$shell = new FakeRemoteShell;
app()->instance(\App\Services\Ssh\RemoteShell::class, $shell);
$host = Host::factory()->active()->create(['ssh_host_key' => 'SHA256:abc']);
app(HostFirewall::class)->blockMany($host, ['203.0.113.7' => 60, '2001:db8::1' => 60]);
expect($shell->connections)->toHaveCount(1)
->and($shell->recorded())->toHaveCount(2)
->and($shell->ran('clupilot_blocked { 203.0.113.7 timeout 60s }'))->toBeTrue()
->and($shell->ran('clupilot_blocked6 { 2001:db8::1 timeout 60s }'))->toBeTrue();
});
it('fuehrt aus einem Buendel gar nichts aus, wenn eine einzige Adresse keine ist', function () {
$shell = new FakeRemoteShell;
app()->instance(\App\Services\Ssh\RemoteShell::class, $shell);
$host = Host::factory()->active()->create(['ssh_host_key' => 'SHA256:abc']);
$ok = app(HostFirewall::class)->blockMany($host, [
'203.0.113.7' => 60,
'1.2.3.4; nft flush ruleset' => 60,
]);
expect($ok)->toBeFalse()
->and($shell->recorded())->toBe([]);
});

View File

@ -45,6 +45,12 @@ function aktiveInstanz(array $attributes = []): Instance
'status' => 'active',
'vmid' => 101,
'host_id' => Host::factory()->active()->create()->id,
// Versatz 1 statt 0, und das ist kein Detail: 0 heisst seit der
// Fix-Welle woertlich „noch nie gelesen" und laesst den Lauf NUR den
// Startwert holen, ohne das Protokoll zu uebertragen (siehe den
// eigenen Testfall dafuer weiter unten). Eine Instanz, die schon
// einmal gelesen wurde, ist der Normalfall dieser Datei.
'security_log_offset' => 1,
], $attributes));
}
@ -246,6 +252,137 @@ it('laesst einen werfenden Gast den Lauf nicht abbrechen', function () {
}
});
it('liest beim ERSTEN Lauf gar nichts, sondern merkt sich nur die Groesse', function () {
// Versatz 0 heisst woertlich „von vorn": ohne diesen Zweig tailt der
// allererste Lauf die KOMPLETTE Protokolldatei jeder Instanz durch den
// Gastagenten, alle Instanzen im selben Auftrag, in derselben Minute.
// Gesperrt wuerde dabei ohnehin nichts — das Zehn-Minuten-Fenster wirft
// jede aeltere Zeile weg —, es waere also eine grosse Uebertragung fuer ein
// garantiert leeres Ergebnis.
$pve = new FakeProxmoxClient;
$pve->guestScripts['stat -c %s'] = ['out-data' => "8123\n", 'exitcode' => 0];
$pve->guestScripts['nextcloud.log'] = ['out-data' => protokollZeilen('203.0.113.7', 50), 'exitcode' => 0];
app()->instance(\App\Services\Proxmox\ProxmoxClient::class, $pve);
$instance = aktiveInstanz(['security_log_offset' => 0]);
app(ScanForIntrusions::class)->handle();
expect($instance->fresh()->security_log_offset)->toBe(8123)
->and(SecurityBlock::count())->toBe(0)
// Und die Uebertragung selbst hat nicht stattgefunden — sonst waere
// dieser Test auch dann gruen, wenn nur das Zaehlen unterbliebe.
->and($pve->guestRan('tail -c'))->toBeFalse();
});
it('faengt beim ZWEITEN Lauf dort an, wo der erste aufgehoert hat', function () {
// Die Gegenprobe: der Startwert darf die Instanz nicht dauerhaft blind
// machen. Nach dem ersten Lauf wird wieder gelesen und gesperrt.
$pve = new FakeProxmoxClient;
$pve->guestScripts['stat -c %s'] = ['out-data' => "8123\n", 'exitcode' => 0];
app()->instance(\App\Services\Proxmox\ProxmoxClient::class, $pve);
aktiveInstanz(['security_log_offset' => 0]);
app(ScanForIntrusions::class)->handle();
$neu = protokollZeilen('203.0.113.7', 10);
$pve->guestScripts['stat -c %s'] = ['out-data' => (8123 + strlen($neu))."\n", 'exitcode' => 0];
$pve->guestScripts['nextcloud.log'] = ['out-data' => $neu, 'exitcode' => 0];
app(ScanForIntrusions::class)->handle();
expect(SecurityBlock::where('ip', '203.0.113.7')->exists())->toBeTrue();
});
// ---- Was aus dem Gast-Protokoll kommt, ist keine Adresse, bis es geprueft ist ----
it('sperrt nicht auf eine Adresse, in der ein Semikolon steht, und fuehrt nichts aus', function () {
// `remoteAddr` ist eine beliebige Zeichenkette aus einer Datei IM GAST. Der
// Weg von hier fuehrt in ein `nft`-Kommando, das als root auf dem Host
// laeuft — ein Semikolon darin waere ein zweiter Befehl.
$boese = '203.0.113.7; nft flush ruleset';
$shell = new FakeRemoteShell;
app()->instance(RemoteShell::class, $shell);
$pve = new FakeProxmoxClient;
$pve->guestScripts['nextcloud.log'] = ['out-data' => protokollZeilen($boese, 20), 'exitcode' => 0];
app()->instance(\App\Services\Proxmox\ProxmoxClient::class, $pve);
aktiveInstanz();
app(ScanForIntrusions::class)->handle();
expect(SecurityBlock::count())->toBe(0)
->and($shell->ran('nft'))->toBeFalse()
->and($shell->ran('flush ruleset'))->toBeFalse();
});
it('sperrt im Instanz-Zweig keine private Adresse, eine oeffentliche schon', function () {
// Vorsichtsmassnahme, nicht Sicherheitsgrenze: TRUSTED_PROXIES steht in der
// .env des Gastes nicht, waehrend Traefik auf dem Host sitzt. Was Nextcloud
// als remoteAddr protokolliert, ist damit entweder die Brueckenadresse des
// Hosts oder ein X-Forwarded-For, das der Client selbst waehlt — beides ist
// privat oder reserviert, ein echter Angreifer ist es nicht.
$pve = new FakeProxmoxClient;
$pve->guestScripts['nextcloud.log'] = [
'out-data' => protokollZeilen('172.17.0.1', 20)."\n".protokollZeilen('203.0.113.7', 10),
'exitcode' => 0,
];
app()->instance(\App\Services\Proxmox\ProxmoxClient::class, $pve);
aktiveInstanz();
app(ScanForIntrusions::class)->handle();
expect(SecurityBlock::where('ip', '172.17.0.1')->exists())->toBeFalse()
->and(SecurityBlock::where('ip', '203.0.113.7')->exists())->toBeTrue();
});
it('faengt einen werfenden Host ab, statt den ganzen Lauf abzubrechen', function () {
// Derselbe Ring wie bei den Instanzen. Wirft hier etwas, liefe
// reapplyActiveBlocks() nicht — jede Minute erneut.
Carbon::setTestNow(now()->startOfSecond());
try {
$shell = new FakeRemoteShell;
app()->instance(RemoteShell::class, $shell);
// Ein Host, dessen Lesen wirft — stellvertretend fuer alles, was
// NACH FailedLoginReader::fromHost()s eigenem catch noch schiefgehen
// kann: SecurityBlock::create(), Settings::set(), Spaties
// PermissionDoesNotExist, $host->save().
Host::factory()->active()->create(['ssh_host_key' => 'SHA256:abc']);
app()->bind(\App\Services\Security\FailedLoginReader::class, fn () => new class extends \App\Services\Security\FailedLoginReader
{
public function __construct() {}
public function fromInstance(Instance $instance): ?array
{
return null;
}
public function fromHost(Host $host): ?array
{
throw new RuntimeException('Host-Lesen kaputt');
}
});
// Eine noch gueltige, unbeteiligte Sperre, die trotzdem wieder
// eingetragen werden muss.
$andererHost = Host::factory()->active()->create(['ssh_host_key' => 'SHA256:def']);
SecurityBlock::factory()->forHost($andererHost)->create([
'ip' => '198.51.100.9',
'expires_at' => now()->addMinutes(20),
'blocked_at' => now()->subMinutes(40),
]);
app(ScanForIntrusions::class)->handle();
expect($shell->ran('timeout 1200s'))->toBeTrue();
} finally {
Carbon::setTestNow();
}
});
it('ueberspringt einen Gast, der nicht antwortet, ohne den Versatz zu verlieren', function () {
$pve = new FakeProxmoxClient;
$pve->guestScripts['nextcloud.log'] = ['exitcode' => 1];

View File

@ -19,6 +19,16 @@ use Spatie\Permission\Models\Role;
* sich EIN Modal (App\Livewire\Admin\ConfirmReleaseBlock), das nach dem
* Subjekt der Sperre autorisiert.
*/
// Aufheben ruft HostFirewall::release(), und das verbindet sich per SSH mit
// dem Host. Ohne gebundenen Fake lief der erste Test dieser Datei gegen eine
// echte, nicht erreichbare Adresse und haengte gut zwei Minuten am
// TCP-Verbindungsaufbau — allein, mehr als die gesamte uebrige Suite dieses
// Ordners zusammen.
beforeEach(fn () => app()->instance(
\App\Services\Ssh\RemoteShell::class,
new \App\Services\Ssh\FakeRemoteShell
));
it('zeigt einem Betreiber mit hosts.manage die Sperre eines Hosts und laesst ihn sie aufheben', function () {
$host = Host::factory()->active()->create();
$block = SecurityBlock::factory()->forHost($host)->create(['ip' => '203.0.113.20']);