DER WAECHTER. Ein abgebrochenes Update liess den Stapel halb unten liegen, den
Tunnel weg und die Seite eine Stunde lang mit 500 antworten — bis jemand von
Hand nachsah. Das wartet nie wieder auf einen Menschen.
deploy/watchdog.sh laeuft jede Minute als systemd-Dienst AUF DEM WIRT, nicht in
einem Container: ein Waechter im Container braeuchte den Docker-Socket
hineingereicht (Root auf dem Wirt fuer jeden, der je hineinkommt) und waere
genau dann tot, wenn man ihn braucht. Er nimmt dieselbe Sperre wie der
Update-Agent und fasst waehrend eines Updates nichts an.
Er kennt vier Fehlerbilder, alle vier heute wirklich passiert, und fuer jedes
genau einen Griff: fehlende Dienste starten; Container, die einander nicht mehr
finden, NEU ERZEUGEN (ein Neustart hilft da nicht); wg0 hochziehen; einen seit
ueber einer halben Stunde haengenden Wartungsmodus beenden. Was er nicht kennt,
protokolliert er und laesst es in Ruhe. `maintenance-hold` ist die Handbremse.
Beides nachgemessen: Dienst gestoppt -> wieder da; wg0 abgeraeumt -> wieder oben.
DREI LUECKEN, DIE DERSELBE VORFALL AUFGEDECKT HAT:
1. `phase()` machte `mkdir -p` ohne Fangnetz. Gehoerte storage/ nach einem
frueheren Fehltritt root, starb das Update mit `set -e` an seiner ERSTEN
Zeile, ohne eine einzige Ausgabe. Von aussen sah das aus wie
"haengengeblieben"; in Wahrheit war es nach einer Millisekunde vorbei.
2. Ein zweiter Aufruf meldete "Already up to date" und tat NICHTS — der Checkout
stand ja schon auf dem Ziel. Der Commit ist die falsche Frage; jetzt wird der
Zustand gefragt: laeuft jeder Dienst, ist der Wartungsmodus aus.
3. Nach einer Netz-Umstellung reicht `up -d` nicht: nur neu gestartete Container
haengen weiter am alten Netz, alle laufen, und trotzdem loest kein Name mehr
auf. Jetzt `--force-recreate`.
DIE VIER PUNKTE AUS DEM BETRIEB:
- Provisioning zeigte 15/16 in der Liste und "16 von 16" in der Karte daneben,
bei Status "Fertig" und 100 %. Die Liste rechnete `current_step + 1` — "dieser
Schritt laeuft gerade" —, und bei einem fertigen Lauf laeuft keiner mehr.
- Mahngebuehren standen in CENT im Feld. Wer eine Gebuehr eintraegt, denkt in
Euro und tippt "5"; daraus wurden fuenf Cent, ohne Widerspruch. Jetzt Euro im
Feld, Cent in der Datenbank, gerundet statt abgeschnitten ((int)(19.99*100)
ist 1998). Und Fristen und Geld stehen in zwei eigenen Bloecken mit eigener
Ueberschrift, die Einheit im Feld statt in der Beschriftung.
- Die Bueroadresse stand in der Konsole neben dem Management-Netz mit dem
Vermerk "nicht entfernbar" — sie kommt aber aus TRUSTED_RANGES in der .env und
ist sehr wohl aenderbar. Beim naechsten Umzug des Anschlusses waere das ein
Aussperren gewesen. Strukturell sind nur zwei Eintraege; alles andere steht
jetzt als das da, was es ist, mit dem Weg heraus.
- Ein Host-Zugang hiess weiter "pve-fns-1", waehrend der Host laengst "fsn-01"
hiess. Die Zeile zeigt jetzt den Namen des Hosts, nicht den einmal
gespeicherten — damit traegt sie jede kuenftige Umbenennung von selbst.
Und die Frage "wofuer brauche ich Uptime Kuma": es ist benutzt — RegisterMonitoring
legt fuer jede Kunden-Instanz eine Ueberwachung an, SyncMonitoringStatus holt den
Stand, und ein Ausfall steht auf der Uebersicht. Ohne Kunden-Instanzen gibt es
nichts zu sehen, was wie "unbenutzt" aussieht. Das steht jetzt in den
Einstellungen, statt dort nur "API-Token und wo die Bruecke erreichbar ist".
2522 Tests gruen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
The console was a second product. admin-tokens.css held a complete dark set —
its own surfaces, its own orange, its own status triad — so every shared
component had to work in two worlds, and the two halves of the application
drifted apart in ways nobody could see from inside either one. That file now
carries density and nothing else: smaller type, tighter rows, tighter corners.
Colour comes from one place.
The tokens themselves are rebuilt around what the redesign settled on:
- Radii scaled to object size (9/11/16/22) instead of one value everywhere,
which is what made the interface read as a design-system specification
rather than as a product.
- Warm, broad, low shadows. A neutral grey drop shadow belongs to a different
design language and reads as cold on this ground.
- --accent-press, which several rules already referenced and nothing defined.
An undefined var() does not make a browser skip the declaration; it computes
to , and for background-color that is transparent — the accent button
lost its fill on hover and left white text on white.
- No serif. A serif headline is what made every page read as a document, which
is the impression the whole redesign exists to remove. --font-serif now
points at the sans so nothing breaks while call sites are cleaned up.
The two shells are one shell with two configurations, and both finally have a
mobile navigation: the sidebar used to simply disappear below 900px, leaving no
way to move around the application at all on a phone.
The customer dashboard is bound to real records — instance, seats, traffic,
backups, contract — instead of the fixtures it shipped with. Where something is
not measured, storage consumption, it says what was contractually agreed rather
than inventing a figure. This is the sheet a customer forwards to their auditor.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>