Archivfrist entschieden: zwoelf Monate

Und sie wird nicht nur angekuendigt, sondern vollstreckt. Eine Frist, die in
einer Mail steht und die niemand durchsetzt, ist genau die Attrappe, gegen die
dieses Projekt seine Regeln geschrieben hat: der Speicher wuechse weiter, und
niemand merkte es, bis die Rechnung kommt.
claude/nice-moser-521659
nexxo 2026-08-04 01:45:42 +02:00
parent 460d0db35b
commit 9ad802c4c9
1 changed files with 20 additions and 13 deletions

View File

@ -1,7 +1,9 @@
# Kündigung: Export, Archiv und Abbau — Entwurf
**Stand:** 2026-08-04
**Zustand:** Entwurf. Eine technische Frage ist offen und braucht eine Entscheidung — siehe „Die eine harte Stelle".
**Zustand:** Entwurf, vom Betreiber in den tragenden Punkten bestätigt. Der
Ablauf und die Archivfrist stehen; offen ist allein der technische Weg, wie der
Export die Maschine verlässt — siehe „Die eine harte Stelle".
## Worum es geht
@ -159,22 +161,27 @@ ein Schritt in der Übernahme, kein Handgriff des Betreibers.
---
## Offene Frage an den Betreiber
## Wie lange ein Archiv liegen bleibt: zwölf Monate
**Wie lange bleibt ein VM-Archiv liegen?**
Vom Betreiber entschieden.
Das ist die Zahl, die über den Speicherbedarf entscheidet, und sie ist nicht
gestellt worden.
Das ist die Zahl, die über den Speicherbedarf entscheidet. Ein Business-Archiv
bringt bis zu 200 GB mit; archivierte man **jede** gekündigte Maschine und
löschte nie, wüchse dieser Speicher **unbegrenzt** — zehn Kündigungen sind zwei
Terabyte, die nie wieder kleiner werden, und in zwei Jahren zahlte der Betreiber
für Kunden, die es seit anderthalb Jahren nicht mehr gibt.
Ein Business-Archiv bringt bis zu 200 GB mit. Archiviert man **jede** gekündigte
Maschine und löscht nie, wächst dieser Speicher **unbegrenzt**: zehn
Kündigungen sind zwei Terabyte, die nie wieder kleiner werden. In zwei Jahren
zahlt der Betreiber für Kunden, die es seit anderthalb Jahren nicht mehr gibt.
Zwölf Monate sind lang genug für jede Nachfrage, die realistisch kommt, und kurz
genug, dass der Speicher eine Grösse hat statt einer Richtung.
Vorschlag: **zwölf Monate.** Lang genug für jede Nachfrage, die realistisch
kommt, und kurz genug, dass der Speicher eine Grösse hat statt einer Richtung.
Danach fällt das Archiv weg — angekündigt in derselben Mail, in der die
Bestätigung erbeten wird.
Die Frist wird **angekündigt**, in derselben Mail, in der die Bestätigung
erbeten wird. Ein Archiv, dessen Ende niemand genannt hat, ist für den Kunden
kein Archiv, sondern eine Hoffnung.
Und sie wird **eingehalten**: ein Zeitplan räumt ab, was älter ist. Eine Frist,
die nur in einer Mail steht und die niemand vollstreckt, ist genau die Attrappe,
gegen die dieses Projekt seine Regeln geschrieben hat — der Speicher wüchse
weiter, und niemand merkte es, bis die Rechnung kommt.
---