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Changelog
Alle nennenswerten Änderungen an Clusev. Format nach Keep a Changelog, Versionierung nach SemVer.
Release-Prozess: Feature-Commits sammeln sich auf dem Branch. Ist ein Stand
reif, wird er nach main gemerged, als vX.Y.Z getaggt und hier unter einer
eigenen Versionsüberschrift dokumentiert. Nutzer beziehen ausschließlich
getaggte Releases (Kanal stable, optional beta) — niemals Entwicklungs-Builds.
Unreleased
Keine offenen Änderungen — der nächste Stand wird hier gesammelt und als vX.Y.Z getaggt.
[0.4.5] - 2026-06-14
Hinzugefügt
- Favicons + PWA-Manifest. Vollständiger Icon-Satz aus dem App-Brand-Mark (oranges
Server-Glyph auf Dunkel):
favicon.svg(skalierbar),favicon.ico(16/32/48),apple-touch-icon.png,icon-192/512.pngundsite.webmanifest. In beiden Layouts via gemeinsamespartials/head-iconseingebunden (incl.theme-color); nginx liefert das Manifest alsapplication/manifest+json. - Eigene Fehlerseiten. Gebrandete, zweisprachige Seiten für 403/404/419/429/500/503 auf
einem eigenständigen Fehler-Layout (Design-Tokens, Brand-Mark) — ersetzen Laravels
Standard-Fehlerseiten. Es werden nie rohe Status-Texte oder Stacktraces gezeigt; in Prod ist
APP_DEBUGfest auffalsegepinnt.
Behoben
- Roher Fehlertext beim Datei-Download. Der Download-Fehler zeigte die unverpackte
Exception-Meldung; jetzt eine lokalisierte Meldung (
files.download_failed), konsistent mit Upload/Löschen. - Fehlerseiten-Sprache. Früh geworfene Fehler (CSRF 419, gematchte Aborts) berücksichtigen jetzt die Nutzersprache (locale-Auflösung im Exception-Hook, absturzsicher gekapselt).
[0.4.4] - 2026-06-14
Behoben
- Zoom beim Fokus auf Eingabefelder (Handy/Tablet). iOS Safari zoomt die Seite hinein, wenn
ein fokussiertes Eingabefeld eine Schriftgröße < 16px hat — durch das dichte Design (
text-xs/text-smauf Inputs) trat das bei jedem Feld auf. Eine zentrale Regel (@media (pointer: coarse)) erzwingt jetzt 16px fürinput/textarea/selectauf Touch-Geräten (Handy + Tablet jeder Größe, inkl. iPad Pro 1024/1366px), während das Desktop-Layout (Maus) unverändert klein bleibt. Per Touch-Emulation über alle Eingabefelder verifiziert.
[0.4.3] - 2026-06-14
Behoben
- Mobile Overflow durch lange URLs und IPv6-Bans. Responsive-Audit (R7) über alle Views bei
375/768px: mit den aktuellen Daten lief nichts über, aber lange Werte konnten Zeilen über den
Viewport schieben. Behoben: die Panel-Domain (
break-allam Link,min-w-0an der Zugriffsadresse) im System-Bereich und gebannte IPv6-Adressen in der fail2ban-Liste (min-w-0 break-all). Per injizierter 253-Zeichen-Domain und langer IPv6 bei 375px verifiziert.
[0.4.2] - 2026-06-14
Hinzugefügt
- Server-Status „Initialisierung". Neu angelegte Server starten in einem cyanfarbenen
pending-Zustand (nicht mehr sofort rot/Offline), bis der erste Kontakt sie auf online/offline setzt. - SSH-Verbindungstest beim Anlegen. Beim Server-Anlegen wird die SSH-Anmeldung in der Anlage-Transaktion geprüft (Login + Befehls-Marker beweisen, dass Befehle ausführbar sind); schlägt sie fehl, wird nichts gespeichert und der SSH-Grund im Formular angezeigt.
- Hinweis „nur per SSH-Key". Die SSH-Passwort-Login-Zeile der Härtungs-Checkliste weist darauf hin, dass der Zugang nach dem Deaktivieren nur noch per SSH-Key möglich ist.
Geändert
- Einheitliche Buttons. Alle Buttons haben durchgehend Rahmen + Hintergrund; Löschen-Aktionen
nutzen die neue
danger-soft-Variante (dezent rot getönt, dauerhaft — nicht erst beim Hover). Die rahmenlosenghost/ghost-danger-Varianten sind entfallen. - Firewall- und fail2ban-Boxen erscheinen nur noch, wenn das jeweilige Tool installiert ist (oder die Statusabfrage fehlschlug), und liegen im responsiven 2-Spalten-Grid (eine Box → volle Breite). Die redundante „nicht installiert"-Box entfällt — installiert wird über die Härtungs-Checkliste.
- Automatische Updates gelten als Betreiber-Präferenz, nicht als Sicherheitsanforderung: der Zustand wird neutral als aktiv/inaktiv angezeigt und „aus" nie mehr als unsicher (OFFEN) markiert.
Behoben
- fail2ban/UFW fälschlich „nicht installiert". Die Härtungs-Checkliste erkennt ein Tool jetzt
auch dann als installiert, wenn nur die Binary auf dem PATH liegt oder der Dienst läuft (vorher
nur
dpkg -l … ^ii) — konsistent mit den Status-Panels. Behebt den Widerspruch „Checkliste: nicht installiert" vs. „Panel: aktiv, N gesperrt".
[0.4.1] - 2026-06-14
Behoben
- Verstümmelter Header auf jeder eingeloggten Seite. Ein Kommentar im
@php-Block der topbar enthielt die literalen Tokens@php/@endphp; Blades Raw-Block-Matcher nahm das@endphpim Kommentar als Block-Ende und gab den Rest (inkl.$title ??= …) als Klartext im<header>aus — der Seitentitel blieb zudem leer. Kommentar bereinigt; neue Regel R17 (keine Direktiv-Tokens in Blade-Kommentaren; gerenderte Ausgabe prüfen, nicht nur HTTP 200).
Sicherheit
- Realtime-Kanäle sind jetzt privat. Der Live-Metrik-Broadcast (
MetricsTicked) läuft über einenPrivateChannel, autorisiert über/broadcasting/auth(imweb-Group → PanelScheme + Session). Damit kann niemand mehr allein mit dem (öffentlich gebündelten) App-Key Infrastruktur- Metriken abonnieren — auch nicht über einen alten Caddy-Host nach einem Domain-Wechsel. Neue Konvention (CLAUDE.md §3 /routes/channels.php): jeder Broadcast-Kanal ist privat.
[0.4.0] - 2026-06-14
Die Panel-Domain ist wieder aus dem Dashboard änderbar — diesmal sicher: gespeichert wird in der Datenbank, angewendet beim Neustart, das Zertifikat holt Caddy automatisch.
Hinzugefügt
- Domain aus dem Dashboard ändern. Auf der System-Seite lässt sich die Panel-Domain
eintragen oder leeren. Gespeichert wird als Einstellung (
panel_domain, übersteuert die Installations-DomainAPP_DOMAIN); nach einem Stack-Neustart leiten sich URL, der WebSocket-Endpunkt (Reverb), das TLS-Zertifikat und die Cookie-Sicherheit automatisch davon ab. Kein Terminal-Editieren mehr — nur „speichern und neu starten". - Automatisches TLS per On-Demand (Caddy). Caddy stellt das Zertifikat beim ersten
HTTPS-Zugriff aus und fragt vorher die App (
/_caddy/ask), ob für genau diese Domain ausgestellt werden darf — so kann keine fremde, auf die IP gezeigte Domain Zertifikate erzwingen. Voraussetzung bleibt: die Domain zeigt per DNS auf den Server.
Geändert
- Der Reverb-Client (Browser) bezieht seinen Endpunkt jetzt zur Laufzeit aus der aktuellen
Anfrage und läuft über dieselbe Adresse wie das Panel (Proxy/Reverse-Tunnel
/app/*,/apps/*— Caddy in Produktion, nginx in Dev). So folgt Realtime jeder Domain-Änderung ohne Neu-Bauen der Assets und ohne separat geöffneten Port. - Server-seitiges Event-Publishing läuft intern direkt zum
reverb-Dienst, ist damit unabhängig von der öffentlichen Domain/dem Zertifikat.
Sicherheit
- Kein Aussperren. Sicherer-Cookie-Schalter und HTTPS-Redirect richten sich nach der
tatsächlichen Anfrage (hinter Caddy via
X-Forwarded-*, das nur in Produktion vertraut wird). Der Zugriff per IP über HTTP bleibt immer als Rückfallweg erreichbar, falls eine neue Domain (DNS/Zertifikat) noch nicht bereit ist. - Nur die aktive Domain liefert das Panel aus. Bei gesetzter Domain wird das Panel per Hostname ausschließlich über genau diese Domain (HTTPS) bedient; eine alte/fremde, auf den Server gezeigte Domain wird abgewiesen (404) — auch wenn Caddy ihr Zertifikat noch hält.
[0.3.0] - 2026-06-13
Zweisprachige Oberfläche: die gesamte UI gibt es jetzt auf Deutsch und Englisch, frei umschaltbar pro Konto.
Hinzugefügt
- Sprache wählbar (Deutsch / Englisch). Ein DE/EN-Umschalter (oben rechts, sowie auf der Login-Seite) stellt die Sprache um; die Wahl wird pro Konto gespeichert und gilt sofort für die gesamte Oberfläche. Ohne Wahl greift die Standardsprache (Deutsch).
- Übersetzungen liegen strukturiert unter
lang/{de,en}/<gruppe>.php— eine Gruppe je Feature plus geteiltescommon, Schlüssel in beiden Sprachen identisch.
Geändert
- Alle sichtbaren Texte sind lokalisiert. Views, Komponenten und Backend-Services geben
Text ausschließlich über
__('gruppe.schlüssel')aus, nie mehr fest verdrahtet — neue, verbindliche Regel R16. Native Technik-Begriffe (nginx.service,SSH,2FA, Ports) bleiben unverändert.
Entfernt
- Erläuternde „Warum …?"-Texte auf der System-Seite — die Seite zeigt nur noch Funktion und Status.
0.2.1 - 2026-06-13
Verfeinerungen an 0.2.0: vollautomatisches TLS ohne sichtbare Konfiguration und einheitliche Buttons.
Geändert
- TLS ist vollautomatisch. Caddy stellt das Zertifikat aus, erneuert es und leitet
HTTP→HTTPS um — ohne manuelle Schritte. Die System-Seite zeigt nur noch den Status
(Domain, Zugriffsadresse) statt der erzeugten Caddy-Konfiguration und des
caddy reload-Befehls. Die Panel-Domain ist eine Installations-Entscheidung (APP_DOMAIN) und bleibt damit konsistent mit URL, WebSocket (wss) und Cookie-Sicherheit; zum Änderninstall.shmit der neuen Domain erneut ausführen. - Härtungs-Checkliste: alle Aktions-Buttons im selben Stil (einheitlich
secondary, mit Rahmen) statt zustandsabhängig mal mit, mal ohne Rahmen.
Entfernt
- Laufzeit-Override der App-URL aus der Datenbank und das dashboard-seitige Bearbeiten
von Domain/E-Mail (konnte URL/WebSocket/Cookies nicht konsistent zur Laufzeit umstellen).
Eine Migration entfernt die leeren Alt-Einträge; ein real konfigurierter Wert bleibt als
Verlauf erhalten. Upgrade-Hinweis: eine zuvor im Dashboard gesetzte Domain bitte einmalig
über
install.shsetzen.
0.2.0 - 2026-06-13
Mehr-Betriebssystem-Verwaltung, echte Firewall- und fail2ban-Steuerung aus dem Dashboard sowie eine Tastatur-/Befehls-Bedienung.
Hinzugefügt
- OS-Abstraktion: Updates, Härtung und Firewall laufen jetzt über apt, dnf und zypper (Debian/Ubuntu, RHEL/Fedora/Rocky/Alma, openSUSE). Das Betriebssystem wird erkannt und auf der Server-Detailseite angezeigt (Paketverwaltung/Firewall). Arch und Alpine werden erkannt; nicht unterstützte Funktionen werden mit deutschem Hinweis sauber deaktiviert statt fehlzuschlagen.
- Firewall-Regeln (UFW): Regeln ansehen, hinzufügen und löschen samt Standard-Anzeige — mit Aussperr-Schutz (SSH-Regeln/-Port, deny ohne Port). firewalld wird nur angezeigt (Laufzeit aller aktiven Zonen inkl. Rich Rules); Regelverwaltung bleibt vorerst UFW.
- fail2ban-Status: Jails mit Zählern, gebannte IPs sehen und entsperren, IP manuell sperren (R5-Dialog, Aussperr-Schutz für Loopback + eigenen Zugang) und Whitelist (ignoreip) verwalten.
- Befehls-Palette (Strg/⌘-K) + Tastenkürzel: Schnell-Navigation (Leader „g“), Seitensuche („/“), Hilfe („?“).
Geändert
- System-Updates verwenden je Distribution den passenden Paketmanager
(Audit-Aktion
system.package_upgrade). - fail2ban-Tuning und -Whitelist liegen in getrennten Drop-ins, damit Änderungen sich nicht gegenseitig überschreiben; das frühere Einzel-Drop-in wird migriert.
- Server-Detailseite zeigt erkanntes System, Paketverwaltung und Firewall-Werkzeug.
- System-Seite erklärt jetzt, warum TLS über Caddy terminiert wird.
Sicherheit
- Firewall: race-freies Löschen per Regel-Spezifikation (keine Regelnummern), Whitelisting gegen Befehls-Injection, firewalld-Lockout-Schutz (Ports vor dem Start in der permanenten Konfiguration).
- fail2ban: kanonischer (inet_pton) Schutz gegen das Sperren des eigenen Zugangs, ignoreip wird verbatim erhalten (inkl. Hostnames/Fortsetzungszeilen).
0.1.1 - 2026-06-13
Wartungs-Release: vollständige Code-Auditierung, Entfernung von totem Code und ein behobenes Open-Redirect. Keine funktionalen Änderungen für Nutzer.
Behoben
- Open-Redirect im Server-Switcher: ein manipulierter
Refererkonnte die Weiterleitung nach dem Server-Wechsel auf eine fremde Adresse lenken. Die Weiterleitung wird jetzt auf einen gleich-origin relativen Pfad reduziert (fremde Schemata wiejavascript:/data:, andere Hosts/Ports sowie protokoll-relative Tricks//host//\hostwerden abgewiesen). - SSH-Zugang: eine Passphrase wurde unabhängig vom Auth-Typ gespeichert; sie wird jetzt nur noch bei Schlüssel-Authentifizierung hinterlegt.
Geändert
- Datei-Manager + Editor verwenden ein eigenes
file-Symbol statt des Audit-Symbols (semantisch korrekt). - Code-Hygiene: toten Code entfernt (ungenutzte
FirewallService-Methodenstatus/allow/deny,Server::auditEvents(),SshCredential::scopeActive(), ungenutztesbell-Icon), veraltete Doc-Blöcke/Kommentare korrigiert, Exceptions sauber importiert, base64-Argument im Sudo-Pfad defensiv gequotet, Null-sichere Nutzerabfrage in den Einstellungen. Pint + Codex-Review sauber.
0.1.0 - 2026-06-13
Erste geschnittene Version — die komplette v1-Basis inklusive Server- und Panel-Härtung als ein Release.
Hinzugefügt
- Dashboard mit Live-Sparklines und poll-getriebenem Dual-Chart (KPIs + Tabelle).
- Server-Index + Detailseite, Dienste (systemd: Start/Stop/Restart + Journal), Datei-Manager (SFTP: Up-/Download, Editor), Audit-Log.
- SSH-Schicht über phpseclib (exec + SFTP) mit Host-Key-Pinning (TOFU) und Multi-Server-Switcher samt Fleet-Kontext.
- Echte Metriken (CPU/RAM/Disk/Load) inkl. Absolutwerten über Reverb.
- Authentifizierung + 2FA (TOTP) mit erzwungenem Onboarding.
- R5-Bestätigungsmodals (wire-elements/modal) für destruktive Aktionen.
- System-Seite mit Domain & TLS (Caddy Auto-TLS) und Release-Kanal.
- Echte Versions-Seite, die Version, Build-Hash und dieses Änderungsprotokoll liest.
- Deploy:
install.sh+ Caddy (Auto-TLS) + Produktions-Härtung. - Selbst-gehostete Fonts (kein CDN), Split-Brand Login/2FA.
Geändert
- Dienst-Steuerung läuft über das hinterlegte Sudo-Passwort (
sudo -S) statt nur passwortlosem sudo — Start/Stop/Restart + Journal funktionieren live. - Lazy-Loading der Seiten (Skeletons), normalisierte Buttons + Spinner, Detailseiten- und Einstellungs-Redesign, Schlüsselerzeugung.
- Vollständige Regel-Auditierung (R1–R14), neue Regel R14 (lokale Fonts).
Behoben
- Datei-Editor: Klick löste einen Alpine-Fehler aus (
@js()kompiliert nicht in Komponenten-Attributen) — auf Index-Lookups umgestellt. - Adversarial Review der SSH-Schicht (Escaping, Parser, Host-Key-Pinning).
- 500 durch
@disabledauf<x-btn>; Modal über dem Backdrop; poll-getriebene Metriken (Chart + Gauges) statt fiktiver Fleet-Daten; 2FA-Setup-QR als<img>. - fail2ban/apt-Härtung schlug fehl, weil der 12s-SSH-Timeout den Paket-Install abbrach — langer Timeout für apt-Aktionen.
Sicherheit
- Server-Härtung aus dem Dashboard (Root-/Passwort-Login, fail2ban, UFW, Auto-Updates) mit Befehls-Vorschau, Bestätigung und Aussperr-Schutz.
- Verwaltung hinterlegter SSH-Zugänge (Name, Sperren, Löschen); der Vault verweigert gesperrte Zugänge. Dienst-Steuerung über hinterlegtes Sudo-Passwort.
- Panel-Selbst-Härtung: Security-Header + umgebungsbewusste CSP, 2FA-Brute-Force- Drossel, Session-Cookie-Härtung.
- Release-/Versionierungsmodell: echte semantische Versionen + Git-Tags, Changelog
pro Version, Kanäle
stable/beta(kein nutzer-seitigesdev).