clusev/CHANGELOG.md

72 KiB
Raw Blame History

Changelog

Alle nennenswerten Änderungen an Clusev. Format nach Keep a Changelog, Versionierung nach SemVer.

Release-Prozess: Feature-Commits sammeln sich auf dem Branch. Ist ein Stand reif, wird er nach main gemerged, als vX.Y.Z getaggt und hier unter einer eigenen Versionsüberschrift dokumentiert. Nutzer beziehen ausschließlich getaggte Releases (Kanal stable, optional beta) — niemals Entwicklungs-Builds.

Unreleased

Keine offenen Änderungen — der nächste Stand wird hier gesammelt und als vX.Y.Z getaggt.

[0.9.47] - 2026-06-21

Geändert

  • Endpoint-Feld ist jetzt „nur Host". Es wirkte, als müsse man den Port zweimal eintragen (einmal als Listen-Port, einmal im Endpoint). Tatsächlich genügt der Host: Label heißt jetzt „Öffentlicher Endpoint (Host)", der Platzhalter zeigt nur den Host (ohne :Port), und der Hinweis erklärt, dass der Port automatisch vom Listen-Port kommt. Ein abweichender Port ist nur bei Portweiterleitung nötig (host:port). Funktion war seit 0.9.43 schon so — jetzt ist es auch in der Oberfläche klar.

Behoben

  • Traffic-Kopfzeile zeigte 0 B, obwohl der Peer Traffic hatte. „Empfangen/Gesendet" oben speiste sich aus dem Sample-Durchsatz (0, solange wenig Traffic floss), während die Peer-Zeile den Live-Zähler zeigte — inkonsistent. Die Kopfzeile zeigt jetzt die Live-Summe der Peer-Zähler (passt damit immer zur Peer-Zeile). Das Diagramm darunter bleibt der zeitfenster-bezogene Durchsatz (füllt sich über den minütlichen Sampler, sobald spürbarer Traffic fließt).

Geändert

  • Klarstellung QR-Import am Handy. Der Hinweis sagt jetzt eindeutig: die WireGuard-App fragt beim QR-Scan immer nach einem Tunnel-Namen (App-Vorgabe, nicht abschaltbar). Für einen automatischen Namen die .conf herunterladen und importieren (Dateiname = Tunnel-Name).

Hinzugefügt

  • DNS individuell einstellbar. Der DNS-Server in den Client-Configs war fest auf 1.1.1.1. Jetzt in der Server-Konfiguration frei wählbar (z. B. dein eigenes Gateway 10.0.0.1, mehrere kommagetrennt) — gilt für künftige Peer-Configs, host-seitig validiert (nur IPv4). Auch per CLI: clusev wg set-dns <ip[,ip]>. Bestehende Tunnel bekommen den Wert beim ersten Setzen ergänzt.
  • WireGuard-Seite in Tabs aufgeteilt. Zwei unabhängige Reiter: Peers (Liste, Anlegen, Entfernen, Traffic) und Server-Konfiguration (Endpoint, DNS, Port, Subnetz, Gate, SSH-Sperre + Server-Identität). Der aktive Tab ist deep-linkbar (?tab=server). So lassen sich Server-Einstellungen getrennt von der Peer-Verwaltung ändern.

Geändert

  • Offline-Erkennung schneller. Das Handshake-Fenster für „online" wurde von 180 s auf 150 s gesenkt — ein abgeschalteter Peer wird ~2,5 statt ~3 min nach dem Trennen offline (WireGuard ist verbindungslos, schneller geht es ohne Flackern aktiver Peers nicht).
  • Endpoint-Hinweis klargestellt: der Port ist optional (fehlt er, wird der Listen-Port ergänzt) — man muss ihn nicht doppelt zum Listen-Port eintragen.

Geändert

  • Peer-QR-Code kompakter. Nach der Vergrößerung in 0.9.42 war der QR zu groß; er ist jetzt auf ein ausgewogenes Maß (~240 px) reduziert — weiterhin pixelgenau (crispEdges) auf weißem Rahmen, damit das Scannen am Handy zuverlässig bleibt.
  • Download-Dateiname als Tunnel-Name. Die heruntergeladene Client-Config heißt jetzt <endpoint-host>-<peer>.conf (z. B. 10.10.90.165-laptop.conf) statt clusev-wireguard.conf. WireGuard-Apps benennen einen Tunnel nach der Datei, sodass der Tunnel sinnvoll vorbenannt ist. (Beim QR-Scan fragt die WireGuard-App selbst nach einem Namen — das gibt der QR-Standard nicht her; ein Hinweis im Einmal-Dialog erklärt beide Wege.)

Behoben

  • Endpoint ohne Port machte jede Client-Config ungültig. Wurde beim Einrichten/Ändern nur ein Host ohne Port eingegeben (z. B. 10.10.90.165 statt 10.10.90.165:51820), landete dieser Wert unverändert in den Peer-Configs — WireGuard verlangt aber zwingend host:port, sodass die WireGuard-App den (QR- oder Datei-)Import als „keine gültige WireGuard-Konfiguration" ablehnte. Der Listen-Port wird jetzt automatisch ergänzt, wenn der Endpoint keinen Port enthält (sowohl bei der Einrichtung als auch beim späteren Ändern). Bestehende Konfigurationen: einmal den Endpoint unter Einstellungen neu speichern (oder mit Port angeben), dann einen neuen Peer anlegen.

Behoben

  • Peer-QR-Code ließ sich am Handy nicht scannen („keine gültige WireGuard-Konfiguration"). Der QR einer WireGuard-Client-Config ist dicht (~57 Module); er wurde im Einmal-Dialog mit nur 176 px angezeigt (~2,7 px pro Modul) und kantengeglättet — zu klein/unscharf, sodass die Handy-Kamera ihn fehlerhaft las. Der QR wird jetzt deutlich größer (bis ~300 px) auf weißem Rahmen mit Ruhezone und pixelgenau (shape-rendering: crispEdges) gerendert. Alternativ bleibt der Herunterladen-Knopf (Config als .conf am PC importieren).

Behoben

  • WireGuard-Aktionen aus dem Dashboard liefen auf dem Host ins Leere („Keine Antwort vom Host"). Der Host-Dienst, der die Dashboard-Anfragen verarbeitet (clusev-wg.sh serve-request), brach unter set -euo pipefail ab, bevor er eine Antwort schrieb — sobald ein Feld leer oder gar nicht vorhanden war: ein leeres Endpoint-Feld bei der Einrichtung („auto"), oder Aktionen ohne bestimmte Felder (Gate ein/aus, Peer anlegen/entfernen). Dadurch wartete die Oberfläche ~30 s und meldete „Keine Antwort vom Host", obwohl der Watcher korrekt lief. Zwei Ursachen behoben: (1) die Feld-Extraktion per grep bricht bei fehlendem Treffer nicht mehr den ganzen Handler ab; (2) jede Aktion läuft jetzt in einer Subshell, sodass ein interner Abbruch (die bei noch nicht eingerichtetem Tunnel) immer eine saubere Fehlerantwort liefert statt eines Timeouts. Damit funktionieren Einrichtung, Peer-Verwaltung, Gate und SSH-Sperre aus dem Dashboard auf einem echten Host. Neuer Smoke-Test (docker/wg/serve-request.test.sh) sichert das ab.

[0.9.40] - 2026-06-21

Hinzugefügt

  • Peer-Konfiguration herunterladen. Die Einmal-Anzeige eines neuen Clients hat neben dem QR-Code jetzt einen Herunterladen-Knopf: Die Konfiguration lässt sich als clusev-wireguard.conf speichern und am PC in die WireGuard-App importieren — alternativ zum Scannen des QR-Codes am Handy. Ein Hinweis erklärt beide Wege direkt in der Anzeige.
  • SSH-Sperre aus dem Dashboard (Port 22). In den WireGuard-Einstellungen lässt sich SSH optional zusätzlich auf den Tunnel sperren — danach ist Port 22 nur noch über WireGuard bzw. die Server-Konsole erreichbar. Die Aktion ist mit einer deutlichen Aussperr-Warnung versehen (Inline-Hinweis und Bestätigungsdialog): Wer seinen WG-Zugang verliert, kommt per SSH nicht mehr auf den Host — Empfehlung, vorher einen zweiten WG-Peer als Backup-Zugang anzulegen. Auf das Dashboard kommt man auch ohne SSH weiter über den Tunnel. Bestehende SSH-Sitzungen bleiben verbunden; ein nicht laufender Tunnel verhindert das Aktivieren. Neue CLI-Notausgänge: clusev wg ssh-lock / clusev wg ssh-unlock, und clusev wg down (Server-Konsole) hebt alle Sperren auf. Die Sperre übersteht Neustarts nur bei aktivem Tunnel — kommt wg0 nicht hoch, bleibt SSH offen (kein Aussperren durch einen kaputten Boot).

[0.9.39] - 2026-06-21

Geändert

  • WireGuard-Einrichtung: SSH-Hinweis von der Seite entfernt. Das sudo clusev wg setup steht jetzt nur noch in der Hilfe — die Einrichtung läuft über das Dashboard-Formular.

Behoben

  • Kein ewiges „Wird angewendet …" mehr. Antwortet der Host-Dienst nicht (z. B. weil der Stack noch nicht auf eine Version mit dem Host-Watcher aktualisiert wurde), bricht die Dashboard-Aktion nach ~30 s mit einer klaren Meldung ab, statt unbegrenzt zu warten. (Hinweis: Peer-Verwaltung + Einrichtung aus dem Dashboard benötigen den per sudo clusev update installierten Host-Watcher — auf einem reinen Dev-Stack ohne diesen läuft die Brücke nicht.)

[0.9.38] - 2026-06-21

Hinzugefügt

  • WireGuard-Erst-Einrichtung aus dem Dashboard. Der „nicht eingerichtet"-Zustand auf /wireguard ist jetzt ein Einrichtungs-Formular (Subnetz / Port / Endpoint / erster Client): WireGuard lässt sich vollständig aus der UI aufsetzen, ohne SSH. Der Host prüft das Subnetz host-seitig auf Kollisionen, erzeugt die Schlüssel, startet den Tunnel und gibt die Konfiguration des ersten Clients als Einmal-Anzeige (Text + QR) zurück. Das Gate bleibt dabei aus (kein Aussperren). Damit ist WireGuard zu 100 % aus dem Dashboard steuerbar — Live-Status, Traffic, Peers, Einstellungen, Gate und Erst-Einrichtung; sudo clusev wg setup bleibt als Alternative.

Behoben

  • Korrigiert, dass die Erst-Einrichtung in 0.9.37 fälschlich nur über die CLI möglich war.

[0.9.37] - 2026-06-21

Hinzugefügt

  • WireGuard-Server-Einstellungen + Gate aus dem Dashboard (SP2, Phase 4 — SP2 abgeschlossen). Auf /wireguard lassen sich jetzt das Gate ein-/ausschalten (mit Bestätigung — aus = Panel wieder öffentlich, ein = nur über den Tunnel; SSH-Notausgang bleibt) sowie der öffentliche Endpoint, der Listen-Port und das Subnetz ändern. Port- und Subnetz-Änderungen sind destruktiv (Tunnel-Neustart bzw. Re-Adressierung — Clients/Peers müssen neu) und erfordern eine harte Bestätigung; das Subnetz wird host-seitig auf Kollisionen geprüft. Alle Mutationen laufen über die abgesicherte Schreib-Brücke (Whitelist + erneute host-seitige Validierung jedes Werts), sind auditiert und ratenbegrenzt. Damit ist WireGuard vollständig aus dem Dashboard verwaltbar: Live-Status, Traffic-Verlauf, Peer-Verwaltung und Server-Einstellungen.

[0.9.36] - 2026-06-21

Hinzugefügt

  • WireGuard-Peer-Verwaltung aus dem Dashboard (SP2, Phase 3). Auf /wireguard lassen sich Clients jetzt anlegen (Name eingeben → die Client-Konfiguration + QR-Code erscheinen einmalig in einem Dialog und werden nie gespeichert) und entfernen (mit Bestätigung). Umgesetzt über eine neue, abgesicherte Schreib-Brücke: die App schreibt eine validierte Anfrage nach run/wg-request.json, ein Host-Watcher (clusev-wg.sh serve-request) prüft Aktion + Argumente erneut host-seitig (Whitelist, strikte Muster — Container-Eingaben sind Daten, nie Code), führt den festen Befehl als root aus und schreibt ein Ergebnis (0600, app-eigen, nach 60 s gelöscht). Jede Aktion ist auditiert + pro Benutzer ratenbegrenzt.

Sicherheit

  • Ergebnis-/QR-Dateien (enthalten einen frischen privaten Schlüssel) werden via umask 077 von Beginn an mit 0600 erzeugt — kein kurzes world-readable-Fenster (durch ein adversariales Security-Review gefunden + behoben).

[0.9.35] - 2026-06-21

Hinzugefügt

  • WireGuard-Traffic-Verlauf (SP2, Phase 2). Die /wireguard-Seite zeigt jetzt einen Durchsatz-Graphen (Empfangen/Gesendet) über ein wählbares Zeitfenster (1 Std / 24 Std / 7 Tage). Ein periodischer Befehl (clusev:wg-sample, minütlich) speichert pro Peer Traffic-Stichproben in der Datenbank; der Graph aggregiert daraus den Durchsatz (Deltas, Zähler-Resets sauber abgefangen) und hält 7 Tage Historie vor. Server-seitig gerendert (SVG, kein JS-Chart) — passt zum bestehenden Dashboard-Chart-Stil.
  • Scheduler-Dienst. Der Prod-Stack führt jetzt den Laravel-Scheduler aus (schedule:work) — Voraussetzung für die Traffic-Stichproben und der Auslöser für die bereits vorhandene tägliche Audit-Log-Bereinigung (clusev:prune-audit), die zuvor mangels Scheduler nie lief.

[0.9.34] - 2026-06-20

Hinzugefügt

  • WireGuard-Dashboard — Live-Status (SP2, Phase 1). Neue Seite /wireguard (Reiter „WireGuard" in der Flotte) zeigt den Tunnel live: verbundene Peers (Name, online/offline, letzter Handshake, Endpoint, ↓/↑-Traffic), Gate-Zustand (an/aus + SSH-Notausgang-Hinweis) und Server-Info (Subnetz, Server-IP, Port, Endpoint, Dienst). Gespeist von einem periodischen Host-Collector (clusev wg collect via systemd-Timer → run/wg-status.json), alle 5 s aktualisiert; ein veralteter Status (Collector offline) wird als solcher angezeigt. Read-only — Peer-Verwaltung + Einstellungen aus der UI folgen in den nächsten Phasen. Erscheint, sobald WireGuard auf dem Host via sudo clusev wg setup eingerichtet ist.

[0.9.33] - 2026-06-20

Hinzugefügt

  • WireGuard-Zugang (SP1) — Panel hinter einem Tunnel. Optionaler Netzwerk-Schutz zusätzlich zu 2FA und Anmeldeschutz: Der Server wird zum WireGuard-Server, und die Panel-Ports 80/443 lassen sich auf das WG-Subnetz beschränken — komplett über die Host-CLI clusev wg setup|up|down|status|add-peer|remove-peer (per SSH). Standardmäßig aus. Sicherheit: SSH (22) und der WG-Port sind von der Sperre nie betroffen, clusev wg down (per SSH) ist der Notausgang, und ein nach Neustart fehlgeschlagenes wg0 lässt das Panel offen statt auszusperren. Die Sperre ist eine isolierte iptables-Chain (CLUSEV-WG-GATE) an DOCKER-USER; eine systemd-Unit wendet sie nach Boot/Docker-Neustart wieder an — nur wenn Tunnel und Marker aktiv sind. install.sh installiert wireguard-tools+qrencode (inert, bis der Operator clusev wg setup ausführt). Neuer Hilfe-Eintrag „WireGuard-Zugang" (DE+EN). Rein host-seitig (WireGuard/Firewall laufen außerhalb des Containers). Die Shell-Skripte sind shellcheck-sauber und mehrfach reviewt, aber nicht durch die PHPUnit-Suite testbar — die Laufzeit (setup/up/down/Gate) ist per Runbook auf einer VM zu verifizieren (docs/superpowers/runbooks/).

[0.9.32] - 2026-06-20

Hinzugefügt

  • Serie & Seite als URL-Parameter. Die gewählte Versionsreihe und die Seite des Änderungs­ protokolls stehen jetzt in der Adresse (?series=0.8&page=2) — teilbar und per Reload/Zurück-Taste erhalten.
  • Echter Update-Fortschritt statt Zeit-Schätzung. Der Host-Updater meldet seine aktuelle Phase über eine Datei (run/update-phase.json); die Update-Seite liest sie und schaltet die Schritte abrufen → Image bauen → Dienste neu starten → migrieren der Reihe nach echt weiter, statt alle vier am Ende auf einmal grün springen zu lassen. Abschluss erfolgt über das reale „done"-Signal des Updaters (Fallback: Versions-Wechsel). Greift — wie der 502-Fix — erst beim Update, das von einer bereits mit 0.9.32 laufenden Instanz gestartet wird (die während eines Updates angezeigte Seite ist stets noch die der alten Version); ohne Feed bleibt die bisherige Zeit-Heuristik als Fallback.

Geändert

  • Update-Phasen in realer Reihenfolge (Dienste-Neustart vor Datenbank-Migration).

[0.9.31] - 2026-06-20

Geändert

  • Versions-Verlauf als Serien-Browser statt langer Liste. Releases sind jetzt nach Hauptversion (major.minor, z. B. „0.9") gruppiert: eine Serien-Navigation (ab großen Bildschirmen eine seitliche Leiste, darunter horizontale Pills) wählt die Reihe, rechts erscheinen deren Releases als Accordion (das neueste offen) mit Seitenblätterung — kein endloses Scrollen über alle Versionen mehr. Die installierte Reihe ist markiert, jede Zeile zeigt die Änderungs-Kategorien als farbige Punkte auf einen Blick.

Behoben

  • Aufklapp-Pfeil & „Weiter"-Knopf sichtbar. Das chevron-right-Icon fehlte im Icon-Satz, sodass der Accordion-Pfeil jeder Zeile und der „Weiter"-Knopf der Seitenblätterung als leeres SVG gerendert wurden (unsichtbare Bedienelemente). Icon ergänzt.
  • Aufgeklappter Eintrag bleibt offen. Ein selbst aufgeklapptes Release wird nicht mehr durch einen Hintergrund-Re-Render (Update-Prüfung) wieder zugeklappt (wire:ignore.self).
  • Touch-Zielgrößen. Serien-Pills und Seiten-Knöpfe erfüllen auf kleinen Bildschirmen jetzt die 44-px-Touch-Mindestgröße.

[0.9.30] - 2026-06-20

Behoben

  • Update löst keinen 502 mehr aus. Die Fortschritts-Seite erkannte „fertig" bislang an zwei aufeinanderfolgenden 200 auf der Health-Route /up — doch der alte Container antwortet dort während des minutenlangen Neuaufbaus weiter mit 200, sodass zu früh zurückgeleitet wurde, mitten in den Stack-Neustart hinein → 502/Weißbild. Die Seite pollt jetzt einen schlanken Versions-Endpoint (/version.json) und gilt erst dann als fertig, wenn die laufende Version tatsächlich über die Ausgangsversion hinaus gewechselt ist (bzw. nach einem beobachteten down→up-Zyklus bei gleicher Version). Erst dann erfolgt der automatische Rücksprung.

[0.9.29] - 2026-06-20

Geändert

  • Versions-Verlauf als Accordion. Das Änderungsprotokoll zeigt pro Eintrag nur noch Versionsnummer + Datum; ältere Versionen sind eingeklappt und öffnen per Klick, die neueste ist immer offen — bei vielen Releases deutlich übersichtlicher.
  • „Update verfügbar"-Karte responsive entstaucht — auf schmalen Bildschirmen stapeln Version, Badges, Aktion (Button volle Breite) und Prüfzeitpunkt sauber untereinander statt gequetscht.
  • Professionellere Phasen-Beschriftung auf der Update-Fortschritts-Seite („Update wird abgerufen / Image wird erstellt / Datenbank wird migriert / Dienste werden neu gestartet").

Hinzugefügt

  • Direkter Server-Link im Dashboard — Name und IP der aktiven Maschine verlinken jetzt direkt auf deren Detailseite (vorher: erst „Server", dann auswählen).

[0.9.28] - 2026-06-20

Behoben

  • Update bricht nicht mehr mit 502 / Weißbild ab. Beim Auslösen eines Updates erscheint jetzt eine eigenständige Fortschritts-Seite (/update-progress, ohne Livewire), die den Neuaufbau des Stacks im Browser übersteht: sie pollt die Health-Route, zeigt die Phasen (Holen/Bauen/Migrieren/Neustart) + verstrichene Zeit und leitet nach der Wiederherstellung automatisch dorthin zurück, wo man war. (Open-Redirect-sicher: das Rücksprung-Ziel wird auf einen gleich-origin Relativpfad beschränkt.)
  • Checkbox im Reiter „Anmeldeschutz" nutzt jetzt das Design-System (Signal-Orange + sichtbarer Haken über eine wiederverwendbare x-checkbox-Komponente; ebenso „Angemeldet bleiben" im Login) statt der blauen Browser-Standard-Checkbox.
  • 2FA-Status-Badge vereinheitlicht. Identity-Header, Benutzer-Liste und Sidebar zeigen den „2FA aktiv/aus"-Status jetzt im selben Stil (eine x-two-factor-badge-Komponente) statt zuvor drei verschiedener Darstellungen.

Hinweis

  • Security-Key (WebAuthn/YubiKey) erfordert eine Domain mit HTTPS. Bei Bare-IP-Zugriff ohne konfigurierte Domain ist ein Security-Key nicht nutzbar (eine IP kann keine WebAuthn-rpId sein); ein Schlüssel-only-Konto wird dann korrekt auf den Backup-Code geleitet. Für den Security-Key-Button das Panel unter einer Domain über HTTPS betreiben.

[0.9.27] - 2026-06-20

Hinzugefügt

  • Anmeldeschutz — Brute-Force-Sperre für das Panel-Login selbst. Nach zu vielen fehlgeschlagenen Anmelde- oder 2FA-Versuchen wird die Quell-IP zeitlich gesperrt (Standard: 10 Versuche in 10 Min → 60 Min Sperre). Durchgesetzt auf HTTP-Ebene für nicht angemeldete Anfragen — eingeloggte Operatoren werden nie geblockt und können ihre eigene IP weiterhin im Panel entsperren. (Eigenständig von der Flotten-fail2ban-Verwaltung, die entfernte Server härtet.)
  • Neuer Einstellungs-Reiter „Anmeldeschutz" (Einstellungen → Anmeldeschutz): An/Aus, max. Versuche, Zeitfenster, Bann-Dauer, Whitelist (IP/CIDR), Liste aktiver Sperren mit Entsperren / Alle entsperren, plus „Meine IP zur Whitelist hinzufügen".
  • Host-Befehl clusev unban <ip> (--all) als Notfall-Ausweg, falls man sich aussperrt — analog zu clusev reset-admin.
  • Fehlgeschlagene Logins und 2FA-Versuche sowie Sperren/Entsperrungen landen jetzt im Audit-Log (auth.login_failed, auth.2fa_failed, auth.ip_banned, auth.ip_unbanned).

Sicherheit

  • Loopback und private Netze sind standardmäßig ausgenommen (gegen Selbst-Aussperrung). Der IP-Vergleich erfolgt kanonisch (inet_pton; IPv4-mapped-IPv6 wird auf die IPv4-Form zusammengefasst), damit eine Sperre nicht über zwei Schreibweisen derselben Adresse umgangen werden kann. Sperren sind immer zeitlich begrenzt — es gibt keinen permanenten Lockout.

[0.9.26] - 2026-06-20

Hinzugefügt

  • Eigene Backup-Code-Seite im Zwei-Faktor-Login (/two-factor-challenge/backup). Über den Button „Backup-Code verwenden" auf dem Bestätigungs-Screen erreichbar; trennt den seltenen Wiederherstellungs-Fall sauber vom Alltags-Login.

Geändert

  • Der 2FA-Bestätigungs-Screen zeigt nur noch die primäre Methode (Authenticator-Code oder Security-Key) — der Backup-Code ist nicht mehr inline neben der Eingabe, sondern auf der eigenen Seite.
  • Security-Key-only ohne Secure-Context (bare-IP/HTTP, wo WebAuthn nicht läuft): der Login leitet direkt zur Backup-Code-Seite weiter, statt einen Screen ohne nutzbare Methode zu zeigen.
  • Gemeinsame Challenge-Logik (Pending-User, Brute-Force-Zähler, Login-Abschluss) in einen Trait ausgelagert; beide Ansichten teilen denselben Topf — das Backup-Code-Rate-Limit (5/60 s pro Nutzer+IP, 20/900 s pro Nutzer) gilt unverändert auch auf der neuen Seite.

[0.9.25] - 2026-06-19

Hinzugefügt

  • Host-Befehl clusev (vom Installer nach /usr/local/bin gelegt): kurze Wrapper für update, reset-admin, restart, logs, ps, migrate, artisan, version. Statt langer docker compose-Aufrufe mit der Prod-Compose-Datei genügt z. B. sudo clusev update oder clusev reset-admin. clusev help zeigt die Übersicht.
  • Hilfe-Thema „Befehle / CLI" (DE/EN): dokumentiert jeden clusev-Befehl ausführlich und zeigt, was im Hintergrund läuft.

Geändert

  • Hilfe-Tabs stehen in der URL (#[Url] am Thema) — Reload/Lesezeichen/Teilen behalten das aktive Tab, wie bei den Einstellungen.
  • Alle Operator-Flächen (Update-Hinweis unter „Version & Releases", Hilfe-Wiederherstellung/-Updates/ -Domain-TLS, Reset-Hinweise in Einstellungen/System, Sentinel-Fehlermeldungen, MOTD) zeigen jetzt die kurzen clusev …-Befehle; der lange Compose-Dateiname taucht in der Oberfläche nicht mehr auf.

[0.9.24] - 2026-06-19

Hinzugefügt

  • In-Panel-Hilfe-Seite (/help, Nav „Hilfe", g h). Linke Themen-Navigation wie die Einstellungen, zweisprachig (DE/EN, folgt dem Umschalter). Themen: Überblick, Domain/TLS & Reverse-Proxy, Sicherheit & 2FA, Updates & Versionen, Server & SSH, Sitzungen & Benutzer, E-Mail, Audit-Log, Konto-Wiederherstellung. Enthält u. a. eine generische Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Betrieb hinter einem externen Reverse-Proxy (was im Proxy eintragen: HTTP-Ziel, X-Forwarded-Proto: https, WebSocket, TRUSTED_PROXY_CIDR) und den 2FA-Zugangspfad-Hinweis (Security-Key nur über die HTTPS-Domain; über Bare-IP/HTTP Backup-Code nötig; TOTP überall).

Geändert

  • TLS-Modus-Hinweis nennt keinen Produktnamen mehr — „ein vorgelagerter Proxy Manager terminiert TLS".

[0.9.23] - 2026-06-19

Behoben

  • Konsolen-Warnung „resource was preloaded but not used". Vite legte zu jeder Seite einen <link rel="preload"> für CSS/JS zusätzlich zum normalen Stylesheet/Script an. Bei nur einem CSS- und einem JS-Bundle bringt der Preload nichts (die Tags stehen ohnehin direkt daneben), löste aber Chromes „preloaded but not used"-Warnung aus — verstärkt durch DevTools „Cache deaktivieren", das die CSS doppelt lädt. Die Preload-Hints werden jetzt weggelassen (Vite::usePreloadTagAttributes(false)); Stylesheet und Script laden unverändert.

[0.9.22] - 2026-06-19

Behoben

  • Passwortmanager (Bitwarden) kaperte die Security-Key-Registrierung. Trotz cross-platform fing Bitwardens Browser-Erweiterung navigator.credentials.create ab und bot „Passkey speichern" an. Die Optionen enthalten jetzt zusätzlich den WebAuthn-L3-Hint hints: ['security-key'] (bei Registrierung und Login), den moderne Browser/Manager respektieren und daher beiseite treten — der YubiKey wird direkt abgefragt. (Ältere Bitwarden-Versionen, die den Hint nicht kennen, kapern evtl. weiter — dann in Bitwarden „Nach Passkeys fragen" für die Seite/global deaktivieren.)

[0.9.21] - 2026-06-19

Behoben

  • Security-Key-Registrierung zielte nicht auf einen Hardware-Schlüssel → der Browser bot das Passkey-Speichern (z. B. Bitwarden) an statt den YubiKey abzufragen. Die Registrierung setzt jetzt authenticatorSelection: cross-platform (externer/roaming Schlüssel statt Plattform-/ Passwortmanager-Passkey), residentKey discouraged (nicht-auffindbarer Zweitfaktor — genau das, was die Passkey-Manager-UI vermeidet) und userVerification discouraged (nur Anwesenheit = ein Tippen, kein PIN/Biometrie). Login fragt den Schlüssel ebenfalls mit „discouraged" ab → einstecken, einmal tippen, fertig.

[0.9.20] - 2026-06-19

Behoben

  • Security-Keys (WebAuthn/YubiKey) waren hinter einem externen TLS-Proxy gesperrt. Die Verfügbarkeit hing an request()->isSecure() — das im Externer-Proxy-Modus false ist (der weitergereichte HTTPS-Scheme wird ohne TRUSTED_PROXY_CIDR nicht vertraut), obwohl das Panel über die Domain per HTTPS läuft. Security-Keys werden jetzt freigeschaltet, sobald das Panel über die aktive Domain erreicht wird (immer HTTPS über die Vordertür), unabhängig vom hier erkannten Request-Scheme. Der Bare-IP-Recovery-Pfad (kein Secure-Context) bleibt korrekt gesperrt. Ein Kern-Sicherheitsfeature hängt damit nicht mehr an einer optionalen Proxy-Einstellung.

[0.9.19] - 2026-06-19

Behoben

  • Caddyfile-Änderungen wurden bei einem Update nicht übernommen. Die Caddy-Config war als einzelne Datei gemountet; ein git pull ersetzt die Datei (neue Inode), aber der laufende Container hängt weiter an der alten — und docker compose up -d baut Caddy bei reiner Inhaltsänderung nicht neu. Dadurch kamen Caddy-Fixes (z. B. der WebSocket-Fix aus 0.9.18) ohne manuelles Eingreifen nie an. Jetzt wird das Verzeichnis docker/caddy gemountet (spiegelt die Datei live) und install.sh baut den Caddy-Container bei jedem Deploy gezielt neu (up -d --force-recreate caddy), sodass Caddyfile-Änderungen zuverlässig wirksam werden.

[0.9.18] - 2026-06-19

Behoben

  • Realtime (WebSocket) hinter einem externen TLS-Proxy lief nicht. Der Echo/Reverb-Endpunkt wurde aus dem (hinter dem Proxy als http:80 erscheinenden) Request abgeleitet → wss://host:80, was scheiterte. Bei aktiver Domain wird der Reverb-Client jetzt fest auf wss://<domain>:443 (die HTTPS-Vordertür) gesetzt; der Bare-IP-Recovery-Pfad bleibt einfaches ws. Zusätzlich leitet Clusevs Caddy die WS-Pfade (/app/*, /apps/*) nicht mehr auf https um, wenn der Upstream bereits TLS terminiert hat (X-Forwarded-Proto: https) — sonst brach der Redirect die WebSocket-Verbindung im Externer-Proxy-Modus.
  • TLS-Status zeigte im Externer-Proxy-Modus fälschlich „Let's Encrypt". Die „TLS aktiv"-Karte meldet jetzt korrekt „TLS aktiv — über externen Reverse-Proxy; das Panel stellt kein Zertifikat aus" statt einer automatischen Let's-Encrypt-Ausstellung, die in diesem Modus nicht stattfindet.

[0.9.17] - 2026-06-19

Behoben

  • Panel über die Domain hinter einem externen TLS-Proxy war unbenutzbar (CSS/JS per CSP blockiert). Im Externer-Proxy-Modus terminiert der Upstream HTTPS und reicht das Schema per X-Forwarded-Proto weiter; Clusevs eigener Caddy vertraut dem aber nur, wenn TRUSTED_PROXY_CIDR gesetzt ist. War es das nicht, sah die App http, erzeugte http://-Asset-URLs — und die über HTTPS ausgelieferte Seite (CSP 'self') blockierte diese → kein CSS/JS, kein Login. Bei aktiver Domain wird die URL-Erzeugung (Assets, Routen) jetzt fest auf https://<domain> gezwungen (URL::forceRootUrl), unabhängig vom (evtl. nicht vertrauten) Request-Schema. Der Bare-IP- Recovery-Pfad (HTTP) bleibt unberührt. Hinweis: für korrekte Secure-Cookies im Externer-Proxy- Modus weiterhin TRUSTED_PROXY_CIDR auf die Proxy-Adresse setzen.

[0.9.16] - 2026-06-19

Behoben

  • Neustart-Knopf meldet einen fehlgeschlagenen Sentinel-Schreibvorgang — konsistent mit dem Update-Knopf (0.9.15). Konnte die Sentinel-Datei nicht geschrieben werden (z. B. bei einem uid-Mismatch vor dem Fix), zeigte „Jetzt neu starten" nur „Neustart wird ausgeführt …" ohne dass etwas passierte; jetzt erscheint stattdessen ein Fehler-Toast mit dem Hinweis auf sudo ./update.sh. DeploymentService::requestRestart() gibt nun bool zurück.

[0.9.15] - 2026-06-19

Behoben

  • Dashboard-Update/-Neustart hingen auf Hosts, deren clusev-Nutzer nicht uid 1002 hat. Das Prod-Image baute den app-Nutzer fest mit uid 1002, während install.sh das bind-gemountete ./run dem clusev-Nutzer (z. B. uid 1000) übergibt. Dadurch konnte der App-Prozess die Sentinel-Datei nicht schreiben — der Knopf zeigte „läuft", aber auf dem Server passierte nichts. Das Image wird jetzt mit APP_UID/APP_GID = HOST_UID/HOST_GID (dem clusev-Nutzer) gebaut, sodass App-Prozess und ./run übereinstimmen. Einmalig per sudo ./update.sh neu bauen, danach funktioniert der Knopf (der konnte sich nicht selbst reparieren, da genau das Schreiben kaputt war).
  • Fehlgeschlagenes Sentinel-Schreiben wird jetzt gemeldet statt eines ewigen „läuft": geht das Schreiben schief, erscheint ein Fehler-Toast mit dem Hinweis auf sudo ./update.sh.

[0.9.14] - 2026-06-19

Geändert

  • Updates werden beim Öffnen der Seite automatisch geprüft (System → Version & Releases). Bisher zeigte nur das Badge eine neuere Version; der „Jetzt aktualisieren"-Knopf erschien erst nach Klick auf „Nach Updates suchen". Die Seite prüft jetzt direkt beim Laden selbst (asynchron via wire:init, blockiert das Rendern nicht) und zeigt ein verfügbares Update samt Knopf sofort an — kein manuelles Suchen mehr. Während eines laufenden Updates wird der Auto-Check übersprungen, damit er den „läuft"-Zustand nicht überschreibt.

[0.9.13] - 2026-06-19

Behoben

  • Update-Status übersteht jetzt einen Reload (in Redis statt Sentinel gespeichert). In 0.9.12 wurde der laufende Zustand aus der Sentinel-Datei abgeleitet — die der Host-Watcher aber vor dem Update verbraucht, sodass ein Reload mitten im Update nichts mehr anzeigte. Der „läuft"-Status wird jetzt als Redis-Marker (mit der Ausgangsversion) persistiert: er übersteht sowohl den Reload als auch den Container-Neustart. Nach einem Reload wird entweder „Update läuft" wieder aufgenommen (inkl. Polling) oder — falls das Update inzwischen durch ist — direkt „Aktuell — vX" mit Erfolgsmeldung angezeigt und der Marker gelöscht (15-Min-Backstop-TTL, damit nichts hängen bleibt).

[0.9.12] - 2026-06-19

Hinzugefügt

  • Fertig-Rückmeldung beim Dashboard-Update. Nach „Jetzt aktualisieren" zeigte die Seite nur „Update läuft" ohne Ende. Sie pollt jetzt (alle 5 s) und erkennt den Abschluss daran, dass der neu gebaute Container eine höhere Version meldet als beim Start des Updates — dann springt die Karte automatisch zurück auf „Aktuell — vX" und ein Erfolgs-Toast erscheint. Übersteht die Neustart-Downtime (fehlgeschlagene Polls werden einfach wiederholt) und bricht nach ~5 Min mit einem Hinweis ab, falls das Update hängt — statt ewig zu drehen. Ein laufendes Update wird auch nach einem Seiten-Reload wieder aufgenommen (solange die Sentinel-Datei besteht).

Geändert

  • Verfügbares Update wird sofort beim Laden angezeigt. Stand der neueste Tag bereits aus einer vorherigen Prüfung im Cache, zeigte nur das Badge die neue Version — der „Jetzt aktualisieren"- Knopf erschien aber erst nach erneutem „Nach Updates suchen". Jetzt erscheint er direkt beim Seitenaufbau (ohne Netzwerkanfrage — rein aus dem Cache).

Behoben

  • Zeitstempel in lokaler Zeit statt UTC. app.timezone ist jetzt env-gesteuert; install.sh ermittelt die Zeitzone des Hosts (systemd / /etc/timezone / /etc/localtime) und schreibt sie als APP_TIMEZONE in die .env. Datenbank-Zeitstempel bleiben UTC; nur die Anzeige (z. B. die „geprüft"-Zeit) folgt der Host-Zeitzone. Default UTC, wenn nicht ermittelbar.

[0.9.11] - 2026-06-19

Behoben

  • „Neuestes Release" zeigt nie mehr eine ältere Version als die installierte. Direkt nach einem Update konnte der 30-Minuten-Cache der Update-Prüfung noch den vorherigen Stand halten, sodass die Karte „Installiert" z. B. „Neuestes Release v0.9.9" neben „installiert v0.9.10" zeigte (wirkte rückwärts). Ist der gecachte Wert kleiner als die installierte Version, wird er jetzt verworfen (Anzeige „—"), bis „Nach Updates suchen" den echten neuesten Tag auflöst.

[0.9.10] - 2026-06-19

Behoben

  • Build-Commit & Branch werden jetzt auch in Produktion angezeigt (System → Version & Releases, Karte „Installiert"). Sie wurden zur Laufzeit aus .git gelesen — das im Docker-Prod-Image fehlt — also stand dort „Build —" und als Branch der Kanal. install.sh bäckt den deployten Commit (git rev-parse --short HEAD) und Branch jetzt aus dem .git des Hosts in die .env (CLUSEV_BUILD_SHA/CLUSEV_BUILD_BRANCH); die Versions-Seite bevorzugt diese und liest im Dev weiterhin direkt aus .git.

[0.9.9] - 2026-06-19

Hinzugefügt

  • „Jetzt aktualisieren" im Dashboard (System → Version & Releases). Ist ein neueres Release im Kanal verfügbar, lässt sich das Update jetzt per Knopf auslösen — ganz ohne SSH. Gleiches sichere Muster wie der Neustart-Knopf: der Container schreibt nur eine Sentinel-Datei (kein Docker-Socket), ein als root laufender Host-Watcher (clusev-update.path/.service) führt update.sh aus (git pull + idempotenter Re-Install) und verbraucht die Sentinel vor dem Lauf, damit ein dauerhafter Fehler nicht endlos wiederholt. Der Knopf erscheint nur, wenn eine neuere Version gefunden wurde, ist per-Nutzer gedrosselt (3/10 Min, auto-ablaufend) und auditiert (deploy.update_request). Hinweis im UI: das Dashboard ist während des Rebuilds ein bis zwei Minuten nicht erreichbar; danach neu laden. install.sh installiert die neuen Host-Units mit.

[0.9.8] - 2026-06-19

Hinzugefügt

  • update.sh — Ein-Befehl-Update (sudo ./update.sh). Holt den neuesten Stand (git pull --ff-only, verwirft nie lokale Änderungen), aktualisiert sich bei Bedarf selbst (hat sich update.sh im Pull geändert, startet es die neue Version neu) und übergibt dann an den idempotenten install.sh (Build, Neustart, Migration, MOTD). Setzt für root automatisch safe.directory (das Verzeichnis gehört dem clusev-Nutzer, sonst verweigert ein root-git pull) und ruft install.sh nicht-interaktiv auf, sodass nichts neu abgefragt wird.

Behoben

  • Re-Run von install.sh bewahrt jetzt Domain & ACME-E-Mail. Bislang schrieb der Installer APP_DOMAIN/ACME_EMAIL bei jedem Lauf — ein nicht-interaktiver Re-Run (also ein Update) ohne gesetzte CLUSEV_DOMAIN hätte eine konfigurierte Domain gelöscht. Beide defaulten jetzt auf den bestehenden .env-Wert; Erst-Installation (leer = Bare-IP) unverändert.

Geändert

  • README-Update-Abschnitt auf sudo ./update.sh umgestellt (der alte Zweischritt git pull && sudo ./install.sh funktioniert weiterhin); MOTD zeigt den Update-Befehl an.

[0.9.7] - 2026-06-19

Behoben

  • Update-Prüfung (System → Version & Releases) funktioniert jetzt in Produktion. Sie las das neueste Release aus dem lokalen .git — das es im Docker-Prod-Image gar nicht gibt, daher meldete „Nach Updates suchen" dort immer „Noch kein Release getaggt", selbst wenn längst eine neuere Version veröffentlicht war. Der neueste Tag im Kanal wird jetzt über die öffentliche, lesende Tag-API des Git-Hosts abgefragt (anonym — kein Token verlässt das Panel), mit lokalem .git nur noch als Dev-Fallback; das Ergebnis ist gecacht, sodass ein Seitenaufruf nie eine Netzwerkanfrage auslöst (nur der Knopf selbst). Kanal-Logik: stable bietet nur vX.Y.Z, beta auch Vorab-Tags. Schlägt die Abfrage fehl (offline o. Ä.), degradiert sie still statt zu blockieren.

[0.9.6] - 2026-06-19

Geändert

  • Erst-Admin nutzt jetzt eine feste Standard-E-Mail admin@clusev.local (statt einer aus dem Hostnamen abgeleiteten Adresse, die man hätte raten müssen). Zusammen mit dem Standard-Passwort clusev ist der Erst-Login auf jeder frischen Installation vorhersehbar (admin@clusev.local / clusev, Zwangswechsel beim ersten Login). --email / CLUSEV_ADMIN_EMAIL überschreiben weiter; später unter Einstellungen → Profil änderbar. Installer-Prompt, README und Banner aktualisiert.

Behoben

  • Command-Palette öffnete sich nach dem ersten Login von selbst und ließ sich nicht schließen (nur im Prod-Build). Ursache: app.js baute window.Echo auf Top-Level; auf Auth-Seiten fehlt die Laufzeit-Reverb-Config (window.__clusev) und der Prod-Build bäckt absichtlich keine VITE_REVERB_*-Fallbacks ein, also warf der Echo-Konstruktor — und brach das Skript vor der alpine:init-Registrierung ab. Dadurch waren cmdk/modalTrigger/dualChart nicht registriert, Alpine konnte x-data="cmdk(…)" nicht auflösen, entfernte aber x-cloak, und das Palette-Overlay fiel auf seine sichtbare Default-Darstellung zurück (undismissbar). Echo wird jetzt nur bei vorhandener Config konstruiert, in try/catch gekapselt (ein Realtime-Fehler legt die UI nie lahm) und bei livewire:navigated nachgezogen (Realtime auch auf dem per-SPA erreichten Dashboard). Im Dev mit Vite trat es nie auf, da Vite die VITE_REVERB_* aus der Dev-.env einbäckt.

[0.9.5] - 2026-06-17

Geändert

  • Erst-Admin nutzt jetzt das Standard-Passwort clusev (statt eines Einmal-Zufallspassworts) — vorhersehbarer Login. must_change_password erzwingt den Wechsel beim ersten Login, und Banner/MOTD/README weisen ausdrücklich darauf hin, es sofort zu ändern (ein bekanntes Default ist nur durch den erzwungenen Wechsel vertretbar). Idempotenz unverändert (kein Admin bei Re-Run).
  • Host-MOTD deutlich aufgewertet. Statt zwei Zeilen jetzt eine orange CLUSEV-Wortmarke, die Version, ein Live-Stack-Status („X/Y Dienste aktiv", grün/rot — bei jedem Login frisch aus docker compose ps), die Dashboard-URL, eine Login-Hinweiszeile (woher die Zugangsdaten kommen — ohne Secret) und die Verwaltungs-Befehle. install.sh setzt URL, Version und den Compose-Pfad ein; fällt bei fehlendem Docker robust auf „Status unbekannt" zurück (bricht nie einen Login ab).

Behoben

  • README-Voraussetzungen: git ist auf minimalen Debian/Ubuntu-Images nicht vorinstalliert, der git clone-Schritt scheiterte dort vor dem Installer. Der Install-Block installiert git jetzt explizit, und „Voraussetzungen" nennt es (ein Full-VM-Installtest hat das aufgedeckt).

[0.9.4] - 2026-06-17

Hinzugefügt

  • „DNS prüfen & Zertifikat anfordern" im Dashboard (System → Domain & TLS). Wurde eine Domain konfiguriert, deren DNS noch nicht auf den Server zeigte, lässt sich das Let's-Encrypt-Zertifikat jetzt per Knopf anstoßen, sobald das DNS stimmt: eine DNS-Vorabprüfung (zeigt die Domain hierher?) und — nur ohne klare Fehlanpassung — ein interner Handshake, der Caddys On-Demand-Ausstellung auslöst, plus ein persistierter Status (aktiv / DNS zeigt woanders / ausstehend). Sichtbar nur im eingebauten-TLS-Modus mit aktiver Domain (im Externer-Proxy-Modus ein Hinweis, bei Bare-IP nichts). Per-Nutzer gedrosselt (5/10 Min, auto-ablaufend — sperrt die Control-Plane nie aus) + auditiert; der Handshake ist fest auf den caddy-Dienst gepinnt (kein SSRF). Hinweis: das automatische On-Demand greift weiterhin von selbst beim ersten HTTPS-Aufruf — der Knopf gibt nur explizite Kontrolle + Statusrückmeldung.

[0.9.3] - 2026-06-17

Behoben

  • Modal-Trigger zuverlässig + mit Feedback. Modale gingen direkt nach einer Navigation teils erst beim 2.3. Klick auf (Konsole: „Could not find Livewire component in DOM tree"), und der Button gab kein Signal. Ursache: der globale Modal-Manager wurde bei jedem wire:navigate ab- und neu aufgebaut, sodass sein openModal-Listener kurz fehlte. Er bleibt jetzt über @persist für die ganze Sitzung bestehen — Modale öffnen beim ersten Klick. Zusätzlich zeigt jeder Modal-Trigger (in allen Views) ab Klick sofort einen Spinner und blendet einen Fehler-Toast ein, falls nach kurzer Zeit nichts aufgeht (neues <x-modal-trigger>-Element; der Toaster kennt jetzt eine rote Fehler-Variante). So kann ein Klick nie tot wirken und ein echtes Fehlschlagen ist nie stumm.

Sicherheit

  • Passwort-Reset-Timing weiter abgeflacht. Der Dummy-Verifikationspfad für unbekannte Konten spiegelt jetzt exakt die Kosten der echten Recovery-Code-Prüfung (gesperrtes SELECT in einer Transaktion statt eines schwereren bcrypt-Vergleichs), und Transportfehler beim Reset-Link werden geloggt statt stillschweigend verschluckt.
  • Brute-Force-/Rate-Limiting-Härtung (Audit-Nachgang). Alle neuen Limits laufen automatisch ab und sperren die Control-Plane nie dauerhaft (Bare-IP-Recovery + clusev:reset-admin bleiben offen):
    • Login zusätzlich pro IP (20/Min) und pro Konto (30/15 Min) begrenzt — ein verteilter Mehr-IP-Angriff auf das eine Admin-Konto wird gedeckelt statt linear zu skalieren; und der Login-Zweig für unbekannte E-Mails führt jetzt denselben bcrypt aus (Konstantzeit) und schließt so das Konten-Enumerations-Timing-Orakel.
    • TOTP-Replay-Schutz: jeder 6-stellige Code ist genau einmal gültig (zuletzt akzeptierter Zeit-Schritt wird persistiert), ein abgefangener Code lässt sich nicht im 30-Sek-Fenster wiederverwenden.
    • 2FA-Challenge & 2FA-Beweis-Reset zusätzlich pro Konto begrenzt (IP-unabhängiger Backstop), sodass die TOTP-/Backup-Code-Brute-Force-Fläche auch verteilt gedeckelt ist.
    • Globaler /livewire/update-Throttle (180/Min pro Identität) als Flut-Deckel über den Per-Aktion-Limitern.
    • Re-Auth gedrosselt (Passwortänderung/-Profil, 5/Min pro Nutzer) gegen Passwort-Brute-Force über eine gekaperte Session; SMTP-Testversand auf 3/10 Min pro Nutzer begrenzt (kein Spam-Relay).
    • DoS-Schutz: SSH bekommt einen kurzen, separaten Connect-Timeout (~5 s), damit ein toter/ langsamer Host einen Worker nicht über mehrere sequentielle Reads × 15 s blockiert; die Profil-Passwort-Policy auf 12 Zeichen + Groß/Klein + Ziffern angehoben (war 10).

[0.9.2] - 2026-06-15

Hinzugefügt

  • Ein-Befehl-Installer (sudo ./install.sh). Bootstrappt einen frischen Debian/Ubuntu-Host vollständig: installiert Docker aus dem offiziellen apt-Repo, legt einen dedizierten clusev-Login-Benutzer (Zufallspasswort, docker-Gruppe) an, prüft per DNS-Abgleich, ob die angegebene Domain auf diesen Host zeigt (sonst Warnung + Wahl „Domain trotzdem nehmen — HTTP bis DNS stimmt" oder „auf der IP bleiben"), baut/startet den Stack, migriert und legt den ersten Admin an. Das Abschluss-Banner zeigt ausschließlich Dashboard-URL, Admin-Login und — bei Erstanlage — den clusev-Host-Benutzer; Passwörter erscheinen nur dieses eine Mal. Idempotent (Re-Run baut/migriert neu, Secrets bleiben erhalten).
  • Themed Host-MOTD. Bei jeder Host-Anmeldung erscheint ein Login-Banner in der Produkt-Signalfarbe mit der Dashboard-Adresse.

Geändert

  • Professionelles README — Produktbeschreibung, Voraussetzungen, Installation (git clone + sudo ./install.sh), Domain/TLS (inkl. externem Reverse-Proxy), Updates, Konto-Wiederherstellung und AGPL-Lizenz; ohne interne Entwicklungs-Hinweise.

Sicherheit

  • Passwort-Reset in konstanter Zeit. Unbekannte E-Mail-Adressen durchlaufen jetzt denselben Verifikationspfad (Dummy-Hash- bzw. Code-Prüfung) wie existierende Konten — die Antwortzeit verrät nicht mehr, ob ein Konto existiert (Account-Enumeration über ein Timing-Orakel ausgeschlossen).

[0.9.1] - 2026-06-15

Geändert

  • Passwort-vergessen ist jetzt SMTP-bewusst. Mit konfiguriertem SMTP ist der Standard ein E-Mail-Reset-Link (15 Minuten gültig); ein Zweit-Schalter „Kein E-Mail-Zugang? Mit 2FA-Code zurücksetzen" blendet den Inline-2FA-Reset ein. Ohne SMTP nur der 2FA-Besitznachweis-Reset. Der clusev:reset-admin-Hinweis ist von der öffentlichen Seite verschwunden und steht jetzt in Einstellungen → Sicherheit (eingeloggt) + README.
  • System-Seite neu komponiert statt nur schmaler: 2-Spalten-Layout (links Konfiguration — Domain + TLS-Modus, rechts Status & Wiederherstellung), kritische Hinweise (Neustart, Bare-IP) als Banner über dem Raster.
  • Firewall/fail2ban-Bereich: eine einzeln installierte Box füllt jetzt die volle Breite mit interner 2-Spalten-Aufteilung (kein leerer Raum mehr); zwei Boxen weiterhin nebeneinander.

Sicherheit

  • Backup-Codes nur einmal sichtbar — wasserdicht. Codes werden ausschließlich direkt nach der Erzeugung (erster Faktor oder „Neu erzeugen") angezeigt; „Backup-Codes verwalten" zeigt sie NICHT mehr an, sondern bietet nur „Neu erzeugen". Der Reveal läuft über einen transienten Kanal (nicht über eine persistierte Livewire-Property), sodass ein abgefangener/replayter Snapshot sie nicht erneut rendert; das Reveal-Flag hat eine 10-Minuten-TTL, und der Download-Endpunkt verlangt eine frische, einmalige Berechtigung.
  • Bestätigungs-Dialoge signiert & einmalig. Destruktive Aktionen (Konto/Session/2FA/Hardening/…) laufen über server-ausgestellte, einmal gültige, signierte Tokens statt client-manipulierbarer Event-/Audit-Felder — Bestätigungs-Bypass und Audit-Fälschung sind ausgeschlossen; per-Aktion server-seitig auf das Ziel beschränkt.

Behoben

  • fail2ban „Gesperrte IPs"-Modal öffnet sofort — Skeleton + Lazy-Load statt blockierendem SSH-Read beim Öffnen.
  • Security-Keys-Untertitel korrigiert: ein Schlüssel kann alleiniger Faktor sein, mit TOTP oder beides — nicht mehr „nur als zweiter Faktor".
  • System-Seite: TLS-Modus-Schalter bricht nicht mehr um (kürzeres Label, Details in der Beschreibung); Domain-Feld zeigt nur noch einen Platzhalter (kein vorausgefüllter Beispielwert).
  • Einstellungen mobil: die Tab-Leiste ist breiter als der Schirm geworden — jetzt horizontal scrollbar und sauber abgeschnitten (auf Desktop weiterhin vertikal).

[0.9.0] - 2026-06-14

Hinzugefügt

  • Mehrere Benutzer-Accounts. Einstellungen → Benutzer: weitere (gleichberechtigte) Admin-Konten anlegen, auflisten, entfernen. Neuanlage erzeugt ein Einmal-Passwort (einmalig angezeigt) + erzwungenen Passwortwechsel beim ersten Login. Das Audit-Log hält fest, wer was getan hat.
  • Sitzungsverwaltung. Einstellungen → Sitzungen: aktive Sitzungen ansehen (Gerät, IP, zuletzt aktiv), „andere Geräte abmelden" (eigene) und „alle abmelden (global)"; je Benutzer „überall abmelden". Jede Abmeldung rotiert den remember-Token.
  • Automatischer Neustart. „Jetzt neu starten" in System schreibt eine Anforderung, die ein Host-Watcher (systemd) ausführt — kein Terminal-Befehl, kein Docker-Socket im Container.
  • SMTP-Konfiguration. Einstellungen → E-Mail: SMTP-Server hinterlegen (Passwort verschlüsselt), Testmail senden. Damit funktionieren Passwort-vergessen-Mails wirklich.
  • Audit-Log-Aufbewahrung. Konfigurierbare Aufbewahrungsdauer + täglicher clusev:prune-audit.
  • Datei-Manager zeigt Bilder an. Öffnet man eine Bilddatei (png/jpg/gif/webp/svg/…), wird sie als Vorschau angezeigt statt im Texteditor (SFTP→base64, max. 5 MB, Speichern für Bilder aus).
  • fail2ban: gesperrte IPs im Modal. Die lange Jail-/Bann-Liste wandert aus dem Panel in ein scrollbares Modal ("Gesperrte IPs ansehen") — mit Entsperren je IP.
  • Login & Passwortfelder: Anzeigen/Verbergen-Umschalter (Auge-Icon) in Login, Passwort ändern, Reset und Passwort-vergessen.

Geändert

  • Sitzungen liegen jetzt in der Datenbank (statt Redis), damit sie auflist- und widerrufbar sind. Einmaliger Effekt: beim Update werden alle bestehenden Sitzungen ungültig — einmal neu anmelden.
  • Einstellungen in eigene Tabs (Profil · Sicherheit · Benutzer · Sitzungen · E-Mail), jeweils als eigene Komponente.
  • System-Seite aufgeräumt: Inhalt auf eine angenehme Lesebreite begrenzt (nicht mehr randlos), echtes Speichern-Icon, „Caddy" in der Oberfläche durch neutrale Begriffe ersetzt, plus Hinweis auf die SSH-Notfall-Wiederherstellung (clusev:reset-admin).
  • Eingabefelder: E-Mail-Felder nutzen jetzt type="text" — die Validierung (inkl. Format) passiert ausschließlich serverseitig in der Livewire-Klasse (einheitliche, lokalisierte Meldungen).
  • Backup-Codes-Modal: Buttons sauber ausgerichtet; der Abschluss-Button heißt jetzt „Schließen" (er schließt nur). Alle Modal-Textfelder sind nicht mehr in der Größe ziehbar.

[0.8.0] - 2026-06-14

Hinzugefügt

  • TLS über externen Reverse-Proxy (z. B. Zoraxy). Neuer TLS-Modus in System → Domain & TLS: „Externer Reverse-Proxy" statt „Caddy (Let's Encrypt)". Im externen Modus holt Caddy kein Zertifikat mehr (/_caddy/ask verweigert) und das Panel erzwingt keinen eigenen HTTPS-Redirect — ein Proxy davor terminiert TLS und liefert an den HTTP-Port. Die Host-Prüfung und der Bare-IP-Recovery-Pfad bleiben in beiden Modi aktiv; die Umstellung gilt nach Stack-Neustart. Caddy vertraut dem X-Forwarded-Proto des Proxys über TRUSTED_PROXY_CIDR (Default 127.0.0.1/32 = nichts Externes); Hinweis in der UI, den HTTP-Port per Firewall nur dem Proxy zugänglich zu machen.

Behoben (Sicherheit)

  • Onboarding-Gate auch auf Livewire-Updates. EnsureSecurityOnboarded ist jetzt persistente Livewire-Middleware: das Gate greift auch bei /livewire/update-Aufrufen, nicht nur beim Seiten-GET — eine während des Onboardings gemountete Komponente kann keine destruktiven Aktionen mehr ausführen, nachdem das Konto mitten in der Sitzung auf „Passwort ändern erforderlich" zurückgesetzt wurde.

[0.7.0] - 2026-06-14

Hinzugefügt

  • Optionale, pluggbare 2FA (TOTP und/oder Security-Key — oder aus). 2FA ist nicht mehr erzwungen: Der Betreiber entscheidet selbst, ob er sein Konto absichert, und wählt TOTP, einen Security-Key (YubiKey/WebAuthn) oder beides — oder lässt 2FA ganz aus. Empfohlen, nicht Pflicht.
    • Onboarding erzwingt nur noch die Passwort-Rotation (kein 2FA-Zwang mehr). Nach dem Passwortwechsel landet man direkt im Dashboard; 2FA wird in den Einstellungen angeboten (Hinweis „empfohlen").
    • Ein Security-Key kann der einzige/erste Faktor sein (vorher war TOTP Voraussetzung). TOTP und Keys werden in Einstellungen → Sicherheit unabhängig hinzugefügt/entfernt.
    • Login-Challenge passt sich dem Faktor an: TOTP-Nutzer sehen das Code-Feld, reine Key-Nutzer führen mit dem Security-Key (Backup-Code als Rückfall) — kein irreführendes 6-stelliges Feld mehr.
    • Backup-Codes als Modal statt eigener Seite: werden beim ersten Faktor erzeugt und einmal gezeigt, später jederzeit über „Backup-Codes verwalten" wieder einsehbar / neu erzeugbar / herunterladbar. Die alte /two-factor/recovery-codes-Seite + Route entfällt (Download bleibt).
    • Backup-Codes folgen den Faktoren: beim Entfernen des letzten Faktors werden sie geleert, bei verbleibendem Faktor behalten.
    • Passwort-vergessen ist key-only-sicher: ein reiner Key-Nutzer setzt per Backup-Code zurück; ohne 2FA per E-Mail-Link (falls SMTP) oder clusev:reset-admin.
  • SSH-Key automatisch erstellen & Passwort-Login sicher deaktivieren. Statt der bisherigen Sackgasse („Key zuerst hinterlegen") erzeugt das Panel auf Knopfdruck einen ed25519-Key, installiert ihn, prüft den Key-Login, stellt die eigene gespeicherte Verbindung darauf um — und schaltet Passwort-Login erst danach ab. Scheitert die Prüfung, bleibt Passwort-Login aktiv (kein Aussperren, auch nicht der Control-Plane). Der Private-Key wird einmalig angezeigt (Download) und verschlüsselt im Vault gehalten.
  • Schnellsuche (Strg/⌘ K) findet Server: Tippen von Name oder IP springt direkt zur Server-Detailseite.
  • Journal ist live: journalctl wird per Cursor inkrementell nachgeladen (alle 5 s, lückenlos, ohne Duplikate) statt eines einmaligen Schnappschusses; Anzeige auf 200 Zeilen begrenzt und scrollbar (fixe Höhe), folgt automatisch dem neuesten Eintrag.

Geändert

  • Metriken-Broadcast-Gate: securityOnboarded() heißt jetzt „Passwort rotiert" (nicht mehr „+ 2FA"), da 2FA optional ist — Metriken streamen an eine passwort-rotierte Session.

Behoben

  • Alleinstehende Firewall-/fail2ban-Box dehnte sich über die volle Breite; ist jetzt auf eine sinnvolle Kartenbreite begrenzt, wenn nur ein Tool installiert ist.
  • Einstellungen-Tab in der URL (?tab=…): Reload/Deep-Link bleibt auf dem gewählten Tab statt auf „Profil" zurückzuspringen.

[0.6.1] - 2026-06-14

Behoben

  • Sidebar-Server-Switcher driftete von der Detailseite ab. Es gab zwei „aktueller Server"-Begriffe: den Switcher (Session) und die /servers/{uuid}-Detailseite. Jetzt setzt der Aufruf einer Detailseite den Server aktiv (Sidebar spiegelt immer die Seite), und ein Wechsel im Switcher auf einer Detailseite navigiert zum gewählten Server statt die alte Seite neu zu laden. Geschrieben wird nur bei bewusster Navigation (race-frei). Bekannte Rest-Kante: nach Back/Forward (wire:navigate-Cache, kein erneutes mount()) zeigt die gecachte Seite den richtigen Server, aber die Session kann kurz auf den vorigen zeigen — löst sich bei der nächsten bewussten Navigation; inhärent am Single-Session-Modell (auch Multi-Tab).

[0.6.0] - 2026-06-14

Hinzugefügt

  • WebAuthn / Security-Keys (YubiKey) als optionaler 2. Login-Faktor. Per web-auth/webauthn-lib. TOTP + Backup-Codes bleiben der erforderliche 2FA und die einzige Wiederherstellung; ein Security-Key ist eine zusätzliche Login-Option.
    • Gated auf Domain + HTTPS: Die rpId ist die aktive Domain — auf Bare-IP/HTTP ist die Funktion ausgeblendet (mit Hinweis), da eine IP keine gültige rpId ist.
    • Einstellungen → Sicherheit: Security-Keys hinzufügen (benannt), auflisten, entfernen (mit Bestätigung). Beim Login-2FA-Schritt „Mit Security-Key anmelden" neben TOTP/Backup-Code.
    • 2FA deaktivieren (UI und clusev:reset-admin --disable-2fa) entfernt jetzt auch Security-Keys + Backup-Codes, damit ein Reset den zweiten Faktor vollständig zurücksetzt.

Sicherheit

  • rpId strikt = aktive Domain (nie eine IP). Challenges serverseitig + einmalig.
  • Signatur-Zähler-Prüfung mit Rollback-/Klon-Erkennung; Zähler 0 nur toleriert, wenn der gespeicherte Zähler ebenfalls 0 ist (Plattform-Authenticator/Passkeys).
  • Registrierung erfordert eine aktive 2FA-Anmeldung; Label wird vor der Browser-Ceremony validiert (keine verwaisten Credentials). Alle Aktionen im Audit-Log.

Hinweis: Der echte End-to-End-Test (YubiKey registrieren + anmelden) ist nur unter einer Domain mit HTTPS möglich; die Ceremony-Logik ist auf Options-/Speicher-/Gating-Ebene getestet.

[0.5.0] - 2026-06-14

Hinzugefügt

  • Kontowiederherstellung.
    • 2FA-Backup-Codes: 8 Einmal-Codes werden bei der 2FA-Einrichtung erzeugt, einmalig angezeigt und als .txt herunterladbar; in den Einstellungen (Sicherheit) neu erzeugbar. Beim Login-2FA-Schritt als Alternative zum Authenticator-Code verwendbar.
    • „Passwort vergessen": Reset über einen 2FA-Code oder Backup-Code (ohne E-Mail nötig). Zusätzlich ein E-Mail-Reset-Link, sobald ein echter Mailer konfiguriert ist (mail.defaultlog/array).
    • CLI-Notfall: php artisan clusev:reset-admin setzt das Admin-Passwort (und optional 2FA
      • Backup-Codes) per Server-Shell zurück — der Last-Resort bei kompletter Aussperrung.

Sicherheit

  • Passwort-Resets (Formular, E-Mail-Link, CLI) rotieren das remember_token — eine gestohlene „Angemeldet bleiben"-Cookie überlebt einen Reset nicht.
  • Backup-Codes werden atomar (Row-Lock) verbraucht (kein Replay).
  • Der Notify-Toaster liegt jetzt auch auf den Auth-Seiten; alle Reset-/Backup-Aktionen werden im Audit-Log erfasst.

[0.4.6] - 2026-06-14

Behoben

  • Validierungsmeldungen waren nur Englisch. Es gab keine lang/{de,en}/validation.php, also fiel Laravel bei jedem Eingabefeld-Fehler auf seine eingebauten englischen Meldungen zurück — unabhängig von der gewählten Sprache. Vollständige validation.php in Deutsch (Quelle) und Englisch ergänzt, plus lokalisierte Attribut-Namen (z. B. „SSH-Port", „E-Mail-Adresse"). Leeres Login-Formular zeigt jetzt z. B. „E-Mail-Adresse muss ausgefüllt werden.".

[0.4.5] - 2026-06-14

Hinzugefügt

  • Favicons + PWA-Manifest. Vollständiger Icon-Satz aus dem App-Brand-Mark (oranges Server-Glyph auf Dunkel): favicon.svg (skalierbar), favicon.ico (16/32/48), apple-touch-icon.png, icon-192/512.png und site.webmanifest. In beiden Layouts via gemeinsames partials/head-icons eingebunden (incl. theme-color); nginx liefert das Manifest als application/manifest+json.
  • Eigene Fehlerseiten. Gebrandete, zweisprachige Seiten für 403/404/419/429/500/503 auf einem eigenständigen Fehler-Layout (Design-Tokens, Brand-Mark) — ersetzen Laravels Standard-Fehlerseiten. Es werden nie rohe Status-Texte oder Stacktraces gezeigt; in Prod ist APP_DEBUG fest auf false gepinnt.

Behoben

  • Roher Fehlertext beim Datei-Download. Der Download-Fehler zeigte die unverpackte Exception-Meldung; jetzt eine lokalisierte Meldung (files.download_failed), konsistent mit Upload/Löschen.
  • Fehlerseiten-Sprache. Früh geworfene Fehler (CSRF 419, gematchte Aborts) berücksichtigen jetzt die Nutzersprache (locale-Auflösung im Exception-Hook, absturzsicher gekapselt).

[0.4.4] - 2026-06-14

Behoben

  • Zoom beim Fokus auf Eingabefelder (Handy/Tablet). iOS Safari zoomt die Seite hinein, wenn ein fokussiertes Eingabefeld eine Schriftgröße < 16px hat — durch das dichte Design (text-xs/ text-sm auf Inputs) trat das bei jedem Feld auf. Eine zentrale Regel (@media (pointer: coarse)) erzwingt jetzt 16px für input/textarea/select auf Touch-Geräten (Handy + Tablet jeder Größe, inkl. iPad Pro 1024/1366px), während das Desktop-Layout (Maus) unverändert klein bleibt. Per Touch-Emulation über alle Eingabefelder verifiziert.

[0.4.3] - 2026-06-14

Behoben

  • Mobile Overflow durch lange URLs und IPv6-Bans. Responsive-Audit (R7) über alle Views bei 375/768px: mit den aktuellen Daten lief nichts über, aber lange Werte konnten Zeilen über den Viewport schieben. Behoben: die Panel-Domain (break-all am Link, min-w-0 an der Zugriffsadresse) im System-Bereich und gebannte IPv6-Adressen in der fail2ban-Liste (min-w-0 break-all). Per injizierter 253-Zeichen-Domain und langer IPv6 bei 375px verifiziert.

[0.4.2] - 2026-06-14

Hinzugefügt

  • Server-Status „Initialisierung". Neu angelegte Server starten in einem cyanfarbenen pending-Zustand (nicht mehr sofort rot/Offline), bis der erste Kontakt sie auf online/offline setzt.
  • SSH-Verbindungstest beim Anlegen. Beim Server-Anlegen wird die SSH-Anmeldung in der Anlage-Transaktion geprüft (Login + Befehls-Marker beweisen, dass Befehle ausführbar sind); schlägt sie fehl, wird nichts gespeichert und der SSH-Grund im Formular angezeigt.
  • Hinweis „nur per SSH-Key". Die SSH-Passwort-Login-Zeile der Härtungs-Checkliste weist darauf hin, dass der Zugang nach dem Deaktivieren nur noch per SSH-Key möglich ist.

Geändert

  • Einheitliche Buttons. Alle Buttons haben durchgehend Rahmen + Hintergrund; Löschen-Aktionen nutzen die neue danger-soft-Variante (dezent rot getönt, dauerhaft — nicht erst beim Hover). Die rahmenlosen ghost/ghost-danger-Varianten sind entfallen.
  • Firewall- und fail2ban-Boxen erscheinen nur noch, wenn das jeweilige Tool installiert ist (oder die Statusabfrage fehlschlug), und liegen im responsiven 2-Spalten-Grid (eine Box → volle Breite). Die redundante „nicht installiert"-Box entfällt — installiert wird über die Härtungs-Checkliste.
  • Automatische Updates gelten als Betreiber-Präferenz, nicht als Sicherheitsanforderung: der Zustand wird neutral als aktiv/inaktiv angezeigt und „aus" nie mehr als unsicher (OFFEN) markiert.

Behoben

  • fail2ban/UFW fälschlich „nicht installiert". Die Härtungs-Checkliste erkennt ein Tool jetzt auch dann als installiert, wenn nur die Binary auf dem PATH liegt oder der Dienst läuft (vorher nur dpkg -l … ^ii) — konsistent mit den Status-Panels. Behebt den Widerspruch „Checkliste: nicht installiert" vs. „Panel: aktiv, N gesperrt".

[0.4.1] - 2026-06-14

Behoben

  • Verstümmelter Header auf jeder eingeloggten Seite. Ein Kommentar im @php-Block der topbar enthielt die literalen Tokens @php/@endphp; Blades Raw-Block-Matcher nahm das @endphp im Kommentar als Block-Ende und gab den Rest (inkl. $title ??= …) als Klartext im <header> aus — der Seitentitel blieb zudem leer. Kommentar bereinigt; neue Regel R17 (keine Direktiv-Tokens in Blade-Kommentaren; gerenderte Ausgabe prüfen, nicht nur HTTP 200).

Sicherheit

  • Realtime-Kanäle sind jetzt privat. Der Live-Metrik-Broadcast (MetricsTicked) läuft über einen PrivateChannel, autorisiert über /broadcasting/auth (im web-Group → PanelScheme + Session). Damit kann niemand mehr allein mit dem (öffentlich gebündelten) App-Key Infrastruktur- Metriken abonnieren — auch nicht über einen alten Caddy-Host nach einem Domain-Wechsel. Neue Konvention (CLAUDE.md §3 / routes/channels.php): jeder Broadcast-Kanal ist privat.

[0.4.0] - 2026-06-14

Die Panel-Domain ist wieder aus dem Dashboard änderbar — diesmal sicher: gespeichert wird in der Datenbank, angewendet beim Neustart, das Zertifikat holt Caddy automatisch.

Hinzugefügt

  • Domain aus dem Dashboard ändern. Auf der System-Seite lässt sich die Panel-Domain eintragen oder leeren. Gespeichert wird als Einstellung (panel_domain, übersteuert die Installations-Domain APP_DOMAIN); nach einem Stack-Neustart leiten sich URL, der WebSocket-Endpunkt (Reverb), das TLS-Zertifikat und die Cookie-Sicherheit automatisch davon ab. Kein Terminal-Editieren mehr — nur „speichern und neu starten".
  • Automatisches TLS per On-Demand (Caddy). Caddy stellt das Zertifikat beim ersten HTTPS-Zugriff aus und fragt vorher die App (/_caddy/ask), ob für genau diese Domain ausgestellt werden darf — so kann keine fremde, auf die IP gezeigte Domain Zertifikate erzwingen. Voraussetzung bleibt: die Domain zeigt per DNS auf den Server.

Geändert

  • Der Reverb-Client (Browser) bezieht seinen Endpunkt jetzt zur Laufzeit aus der aktuellen Anfrage und läuft über dieselbe Adresse wie das Panel (Proxy/Reverse-Tunnel /app/*, /apps/* — Caddy in Produktion, nginx in Dev). So folgt Realtime jeder Domain-Änderung ohne Neu-Bauen der Assets und ohne separat geöffneten Port.
  • Server-seitiges Event-Publishing läuft intern direkt zum reverb-Dienst, ist damit unabhängig von der öffentlichen Domain/dem Zertifikat.

Sicherheit

  • Kein Aussperren. Sicherer-Cookie-Schalter und HTTPS-Redirect richten sich nach der tatsächlichen Anfrage (hinter Caddy via X-Forwarded-*, das nur in Produktion vertraut wird). Der Zugriff per IP über HTTP bleibt immer als Rückfallweg erreichbar, falls eine neue Domain (DNS/Zertifikat) noch nicht bereit ist.
  • Nur die aktive Domain liefert das Panel aus. Bei gesetzter Domain wird das Panel per Hostname ausschließlich über genau diese Domain (HTTPS) bedient; eine alte/fremde, auf den Server gezeigte Domain wird abgewiesen (404) — auch wenn Caddy ihr Zertifikat noch hält.

[0.3.0] - 2026-06-13

Zweisprachige Oberfläche: die gesamte UI gibt es jetzt auf Deutsch und Englisch, frei umschaltbar pro Konto.

Hinzugefügt

  • Sprache wählbar (Deutsch / Englisch). Ein DE/EN-Umschalter (oben rechts, sowie auf der Login-Seite) stellt die Sprache um; die Wahl wird pro Konto gespeichert und gilt sofort für die gesamte Oberfläche. Ohne Wahl greift die Standardsprache (Deutsch).
  • Übersetzungen liegen strukturiert unter lang/{de,en}/<gruppe>.php — eine Gruppe je Feature plus geteiltes common, Schlüssel in beiden Sprachen identisch.

Geändert

  • Alle sichtbaren Texte sind lokalisiert. Views, Komponenten und Backend-Services geben Text ausschließlich über __('gruppe.schlüssel') aus, nie mehr fest verdrahtet — neue, verbindliche Regel R16. Native Technik-Begriffe (nginx.service, SSH, 2FA, Ports) bleiben unverändert.

Entfernt

  • Erläuternde „Warum …?"-Texte auf der System-Seite — die Seite zeigt nur noch Funktion und Status.

0.2.1 - 2026-06-13

Verfeinerungen an 0.2.0: vollautomatisches TLS ohne sichtbare Konfiguration und einheitliche Buttons.

Geändert

  • TLS ist vollautomatisch. Caddy stellt das Zertifikat aus, erneuert es und leitet HTTP→HTTPS um — ohne manuelle Schritte. Die System-Seite zeigt nur noch den Status (Domain, Zugriffsadresse) statt der erzeugten Caddy-Konfiguration und des caddy reload-Befehls. Die Panel-Domain ist eine Installations-Entscheidung (APP_DOMAIN) und bleibt damit konsistent mit URL, WebSocket (wss) und Cookie-Sicherheit; zum Ändern install.sh mit der neuen Domain erneut ausführen.
  • Härtungs-Checkliste: alle Aktions-Buttons im selben Stil (einheitlich secondary, mit Rahmen) statt zustandsabhängig mal mit, mal ohne Rahmen.

Entfernt

  • Laufzeit-Override der App-URL aus der Datenbank und das dashboard-seitige Bearbeiten von Domain/E-Mail (konnte URL/WebSocket/Cookies nicht konsistent zur Laufzeit umstellen). Eine Migration entfernt die leeren Alt-Einträge; ein real konfigurierter Wert bleibt als Verlauf erhalten. Upgrade-Hinweis: eine zuvor im Dashboard gesetzte Domain bitte einmalig über install.sh setzen.

0.2.0 - 2026-06-13

Mehr-Betriebssystem-Verwaltung, echte Firewall- und fail2ban-Steuerung aus dem Dashboard sowie eine Tastatur-/Befehls-Bedienung.

Hinzugefügt

  • OS-Abstraktion: Updates, Härtung und Firewall laufen jetzt über apt, dnf und zypper (Debian/Ubuntu, RHEL/Fedora/Rocky/Alma, openSUSE). Das Betriebssystem wird erkannt und auf der Server-Detailseite angezeigt (Paketverwaltung/Firewall). Arch und Alpine werden erkannt; nicht unterstützte Funktionen werden mit deutschem Hinweis sauber deaktiviert statt fehlzuschlagen.
  • Firewall-Regeln (UFW): Regeln ansehen, hinzufügen und löschen samt Standard-Anzeige — mit Aussperr-Schutz (SSH-Regeln/-Port, deny ohne Port). firewalld wird nur angezeigt (Laufzeit aller aktiven Zonen inkl. Rich Rules); Regelverwaltung bleibt vorerst UFW.
  • fail2ban-Status: Jails mit Zählern, gebannte IPs sehen und entsperren, IP manuell sperren (R5-Dialog, Aussperr-Schutz für Loopback + eigenen Zugang) und Whitelist (ignoreip) verwalten.
  • Befehls-Palette (Strg/⌘-K) + Tastenkürzel: Schnell-Navigation (Leader „g“), Seitensuche („/“), Hilfe („?“).

Geändert

  • System-Updates verwenden je Distribution den passenden Paketmanager (Audit-Aktion system.package_upgrade).
  • fail2ban-Tuning und -Whitelist liegen in getrennten Drop-ins, damit Änderungen sich nicht gegenseitig überschreiben; das frühere Einzel-Drop-in wird migriert.
  • Server-Detailseite zeigt erkanntes System, Paketverwaltung und Firewall-Werkzeug.
  • System-Seite erklärt jetzt, warum TLS über Caddy terminiert wird.

Sicherheit

  • Firewall: race-freies Löschen per Regel-Spezifikation (keine Regelnummern), Whitelisting gegen Befehls-Injection, firewalld-Lockout-Schutz (Ports vor dem Start in der permanenten Konfiguration).
  • fail2ban: kanonischer (inet_pton) Schutz gegen das Sperren des eigenen Zugangs, ignoreip wird verbatim erhalten (inkl. Hostnames/Fortsetzungszeilen).

0.1.1 - 2026-06-13

Wartungs-Release: vollständige Code-Auditierung, Entfernung von totem Code und ein behobenes Open-Redirect. Keine funktionalen Änderungen für Nutzer.

Behoben

  • Open-Redirect im Server-Switcher: ein manipulierter Referer konnte die Weiterleitung nach dem Server-Wechsel auf eine fremde Adresse lenken. Die Weiterleitung wird jetzt auf einen gleich-origin relativen Pfad reduziert (fremde Schemata wie javascript:/data:, andere Hosts/Ports sowie protokoll-relative Tricks //host / /\host werden abgewiesen).
  • SSH-Zugang: eine Passphrase wurde unabhängig vom Auth-Typ gespeichert; sie wird jetzt nur noch bei Schlüssel-Authentifizierung hinterlegt.

Geändert

  • Datei-Manager + Editor verwenden ein eigenes file-Symbol statt des Audit-Symbols (semantisch korrekt).
  • Code-Hygiene: toten Code entfernt (ungenutzte FirewallService-Methoden status/allow/deny, Server::auditEvents(), SshCredential::scopeActive(), ungenutztes bell-Icon), veraltete Doc-Blöcke/Kommentare korrigiert, Exceptions sauber importiert, base64-Argument im Sudo-Pfad defensiv gequotet, Null-sichere Nutzerabfrage in den Einstellungen. Pint + Codex-Review sauber.

0.1.0 - 2026-06-13

Erste geschnittene Version — die komplette v1-Basis inklusive Server- und Panel-Härtung als ein Release.

Hinzugefügt

  • Dashboard mit Live-Sparklines und poll-getriebenem Dual-Chart (KPIs + Tabelle).
  • Server-Index + Detailseite, Dienste (systemd: Start/Stop/Restart + Journal), Datei-Manager (SFTP: Up-/Download, Editor), Audit-Log.
  • SSH-Schicht über phpseclib (exec + SFTP) mit Host-Key-Pinning (TOFU) und Multi-Server-Switcher samt Fleet-Kontext.
  • Echte Metriken (CPU/RAM/Disk/Load) inkl. Absolutwerten über Reverb.
  • Authentifizierung + 2FA (TOTP) mit erzwungenem Onboarding.
  • R5-Bestätigungsmodals (wire-elements/modal) für destruktive Aktionen.
  • System-Seite mit Domain & TLS (Caddy Auto-TLS) und Release-Kanal.
  • Echte Versions-Seite, die Version, Build-Hash und dieses Änderungsprotokoll liest.
  • Deploy: install.sh + Caddy (Auto-TLS) + Produktions-Härtung.
  • Selbst-gehostete Fonts (kein CDN), Split-Brand Login/2FA.

Geändert

  • Dienst-Steuerung läuft über das hinterlegte Sudo-Passwort (sudo -S) statt nur passwortlosem sudo — Start/Stop/Restart + Journal funktionieren live.
  • Lazy-Loading der Seiten (Skeletons), normalisierte Buttons + Spinner, Detailseiten- und Einstellungs-Redesign, Schlüsselerzeugung.
  • Vollständige Regel-Auditierung (R1R14), neue Regel R14 (lokale Fonts).

Behoben

  • Datei-Editor: Klick löste einen Alpine-Fehler aus (@js() kompiliert nicht in Komponenten-Attributen) — auf Index-Lookups umgestellt.
  • Adversarial Review der SSH-Schicht (Escaping, Parser, Host-Key-Pinning).
  • 500 durch @disabled auf <x-btn>; Modal über dem Backdrop; poll-getriebene Metriken (Chart + Gauges) statt fiktiver Fleet-Daten; 2FA-Setup-QR als <img>.
  • fail2ban/apt-Härtung schlug fehl, weil der 12s-SSH-Timeout den Paket-Install abbrach — langer Timeout für apt-Aktionen.

Sicherheit

  • Server-Härtung aus dem Dashboard (Root-/Passwort-Login, fail2ban, UFW, Auto-Updates) mit Befehls-Vorschau, Bestätigung und Aussperr-Schutz.
  • Verwaltung hinterlegter SSH-Zugänge (Name, Sperren, Löschen); der Vault verweigert gesperrte Zugänge. Dienst-Steuerung über hinterlegtes Sudo-Passwort.
  • Panel-Selbst-Härtung: Security-Header + umgebungsbewusste CSP, 2FA-Brute-Force- Drossel, Session-Cookie-Härtung.
  • Release-/Versionierungsmodell: echte semantische Versionen + Git-Tags, Changelog pro Version, Kanäle stable/beta (kein nutzer-seitiges dev).